Dax 10693.0 0.08%
MDax 20780.0 0.18%
TecDax 1699.5 -0.26%
BCDI 128.75 0.25%
Dow Jones 19228.0 0.24%
Nasdaq 4783.3 0.15%
EuroStoxx 3070.5 0.31%
Bund-Future 160.5 0.03%

Kolumne13:21 07.06.16

Börsenexperte und Autor Gerhard Mahler

Die Profis lassen Vorsicht walten

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

kommen wir zuerst zum saisonalen Aspekt: Der Juni ist ein unbeständiger Börsenmonat ohne spezielle Charakterzüge – aber meist mit per saldo behaupteter Aktientendenz. Das muss nicht immer so sein. Dieses Jahr stehen wir beispielsweise vor der wichtigen Frage: Können die US-Aktienindizes ihre Allzeithochs von 2015 übertreffen? Und schaffen die Eurozonen-Aktienbarometer den entscheidenden Sprung über ihre 200-Tage-Durchschnitte (GD 200)? Unsere pauschale Antwort darauf lautet: Im ersten Anlauf werden der Dow Jones, der Standard & Poors 500 und der Nasdaq-100-Aktienindex scheitern. Wobei es darauf ankommt, wie schwer sie scheitern. Im Zweifelsfall könnten die Märkte nämlich in die Baisse kippen. Aber darüber wird erst später zu befinden sein und nicht unbedingt im Juni.

Die Stimmung könnte besser sein

Allerdings: Im Laufe der vergangenen Monate hatte unter anderem JP Morgan den Börsen für 2016 „Perspektivlosigkeit“ attestiert. Mitte Mai stufte Goldman Sachs die Aktienmärkte auf neutral herab. Die Deutsche Bank äußerte sich ähnlich. Prominente Adressen erwarten im Sommer eine Korrektur um 20% bis 30%. Die Gründe für die Abstufungen der Aktienmärkte sind im Wesentlichen die gleichen wie zu Jahresbeginn, nämlich die bekannten Konflikte und Krisenherde, die lahmende Weltwirtschaft und die in Relation zu den Konzerngewinnen ambitionierte Bewertung der US-Aktien. Die Stimmung ist trotz steigender Kurse nicht besonders gut oder erwartungsvoll, wie dies nahe Indexgipfeln wie in den USA eigentlich der Fall sein sollte, wenn man dem sonst üblichen Verhalten folgt. Bezeichnend dafür ist das bei den US-Trendsettern vergleichsweise geringe derzeitige Handelsvolumen.

Was wird aus dem „Brexit“

Die Europa-Börsen werden es schwer haben, in einen durchgehend positiven Trend zurückzukehren. Zeitweise entsteht der Eindruck, als ob dafür gute Ansätze vorhanden seien. Die erledigen sich jedoch meist rasch wieder. Und eine definitive Bestätigung für in Gang kommende Aufwärtstrends ist auf dem Alten Kontinent bislang nicht zu haben. Auf jeden Fall ins Kalkül zu ziehen sind die Umfragen in Sachen „Brexit“, dem möglichen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Den Umfragen der Meinungsforscher und den Wetten bei den britischen Buchmachern zufolge holen die Befürworter des Austritts auf. Falls es zum „Brexit“ käme, womit zurzeit kaum jemand ernsthaft rechnet (Volksabstimmung 23.6.16), würde es an den Börsen ein Beben geben. Zu unserer Markteinschätzung lesen Sie bitte mehr in der aktuellen Ausgabe.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

P.S.: Neu in boerse.de: Die zehn beliebtesten Goldminen-Aktien im Test...

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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