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Kolumne17:19 08.12.11

Börsenexperte, Experte und Author Janne Jörg Kipp
Die Rating-Falle: Vorteil Trendfolge
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

gleich mehrere Attacken der US-Rating-Agentur Standard & Poor‘s mussten die Finanzmärkte am Montag und Dienstag hinnehmen. Und für die nächsten Tage bereiten die Analysten einen weiteren Angriff vor. Im Einzelnen:

Am Montag setzte S&P den „Ausblick“ für 15 der 17 Staaten aus der Eurozone auf „negativ“. Davon waren auch die bisherigen „AAA“-Länder Deutschland, Frankreich, Finnland, Niederlande, Österreich und Luxemburg betroffen. Fast 24 Stunden später legte der Londoner Ableger des US-Hauses nach: Selbst der Kreditausblick des Rettungsfonds EFSF wurde gesenkt. Am Freitag steht die nächste Entscheidung an. Erkennt die Rating-Agentur auch nur einem der „AAA“-Staaten nach dem EU-Gipfel die Bestnote ab, wird das Rating des EFSF tatsächlich sinken. Wir Trendfolger sind wahrscheinlich die einzigen Marktteilnehmer, die angesichts dieser alarmierenden Aussichten noch ruhig schlafen können. Denn:

Die Herabstufung der Top-Schuldner und des Rettungsfonds würde die Zinsen in Europa sofort nach oben steigen lassen. Damit stünden panikartige Verkäufe an einzelnen Märkten wie bei Anleihen oder Indizes mit hohem Anteil an Finanztiteln (etwa: Euro Stoxx 50) an. Vor allem institutionellen Investoren wie Fonds, Banken und Versicherungen wird mit Blick auf ihre Bilanzen angesichts dieses Szenarios Angst und Bange. Aus Sicht der Trendfolge ist die Situation nicht dramatisch. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Rating-Agenturen inzwischen bloße Politik im Sinne der USA betreiben. Die Institute lenken ab von den gigantischen Schuldenbergen (mehr als 15 Billionen oder 46.000 US-Dollar pro Person) jenseits des großen Teichs.

Nur müssen Sie sich dank der Trendfolge weder auf meine Meinung verlassen noch auf die Prognosen solcher Agenturen. Entscheidend ist, wie der Markt die Informationen verarbeitet und welcher Weg dann genommen wird. Alle Marktdaten sind vorhanden, sodass Trendfolger objektiv anhand des GD200 die Trendrichtung, die Trend-Stärke und sogar die Trend-Breite für jeden Markt messen können. Auch Trendwechsel aufgrund politischer Ereignisse, wie sie jetzt anstehen, werden uns die Börsen treffsicher signalisieren.

So gibt es zumindest in Sachen Geldanlage keinen Grund, angesichts der kommenden Maßnahmen zu verzweifeln. Ganz im Gegenteil: In einem eindeutigen Aufwärtstrends befindet sich zur Zeit Gold. Neue Rekordhochs sind in Sicht, auch wenn oder gerade da die Rating-Agenturen aus den USA dieser Tage Politik gegen Währungen machen.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Janne Jörg Kipp


P.S.: Janne Jörg Kipp ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 24. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Profitieren Sie jetzt 14 Tage von allen Empfehlungen völlig kostenlos!

Kipp 's beste Trend-Empfehlungen 2011

WertKaufk.Verkaufsk.Gewinn
Silber Long-Zert. 3,50 13,86 296,00%
Silber Long-Zert. 2,60 9,64 270,77%
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