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Kolumne17:44 30.12.13

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Die neue Aktien-Ära entwickelt sich nach dem technischen Lehrbuch

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

2013 steht für ein eigentlich rundum „schönes“ Börsenjahr, das sich aus der langfristigen Perspektive heraus gut prognostizieren ließ. Weil jede Börsenvision auf dem Wissen um die Entwicklung in der Vergangenheit aufbaut, erlauben Sie mir bitte den Rückblick.

Mein Editorial vom 12.12.2012 hatte die Überschrift „Champagner kalt stellen“, denn die Tiefs von 2012 bedeuteten den ersten Boden (und damit eine sehr wichtige Unterstützung) des im Jahr 2011 eingeschlagenen neuen Aufwärtszyklus, dessen Tiefpunkte in diesem Jahrzehnt nicht mehr unterboten werden dürften. Ich schrieb damals, dass die Börsenparty erst richtig losgeht, wenn Dax und Dow Jones neue All-Time-Highs markieren, und deshalb der Champagner schon mal gekühlt werden sollte.

In meinem Editorial vom 9. Januar erklärte ich abermals die besondere Bedeutung der magischen 8000er-Marke im Dax, an der die Kurse 2000 sowie 2007/2008 nach unten gedreht hatten. Sie lasen dort: „Da sich Dreifach-Tops nur selten ausbilden, bestehen beste Chancen für einen Aufwärts-Break.“. Ich erklärte, warum oberhalb von 8000 ein langfristiges Kursziel von 13.800 Punkten ausgelöst wird, und betonte, dass wir deshalb vor dem Beginn einer neuen Aktien-Ära stehen.

Am 23. Januar versuchte ich dann, die großen Eckpunkte des Jahres zeitlich zu definieren. Im Dow Jones sollte das Jahrestief per Januar bzw. im Zeitraum Januar bis März entstehen und das Jahreshoch im Dezember. Tatsächlich wurde das Tief am 2. Januar markiert und das Hoch erwartungsgemäß im Dezember. Für den Dax war das Tief zwischen Januar und März avisiert (real: 19.4.), das Jahreshoch per Dezember (intraday bislang 2.12.). Und voll ins Schwarze traf mein Fahrplan für den Dax-Verlauf:

Ich schrieb weiter am 23.1., dass es an den historischen Widerständen von 8000/8200 im ersten Anlauf kein Durchkommen geben wird. „Typisch wäre ein Rücksetzer an dieser Grenze, danach das knappe Überbieten und anschließend ein nochmaliges Pullback“. In der Tat setzte der Dax von 8058 auf 7460 im April zurück, kletterte dann im Mai um 6% über die 8000er Grenze und vollzog per Juni ein Pullback auf 7700. “Wenn die runden 8000 per saldo halten und im Anschluss die davor markierten Tops überboten werden, gelten die charttechnisch bedeutendsten Kaufsignale überhaupt“. – So ist es gekommen, denn der Dax überbot im September die Mai-Tops, worauf die Kurse neue All-Time-Highs am Stück markierten. Sie sehen:

Die Hausse entwickelt sich geradezu nach dem technischen Lehrbuch, was aber auch bedeutet, dass wir wohl bald den Fuß vom Gas nehmen werden. Wie immer wird uns der Champions-Oszillator den rechtzeitigen Zeitpunkt für Teilgewinnmitnahmen anzeigen, genauso wie den anschließenden Wiedereinstieg. Das Szenario dafür, skizziere ich in meinem nächsten Editorial.

Im Namen des gesamten Rosenheimer Börsenteams wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch in ein erfolgreiches und gesundes 2014!

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


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