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Dax6.289,00-0,42%Dow Jones12.529,750,26%EUR-USD1,25400,07%
MDax10.189,000,00%Nasdaq2.531,35-0,61%Rohöl (WTI)90,63-0,39%
TecDax750,250,10%EuroStoxx2.156,500,00%Gold1.554,50-0,36%

Kolumne08:58 03.01.12

Börsenexperte, Experte und Author Gerhard Mahler
Die neue Rechnung beginnt
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wird 2012 ein gutes oder ein schlechtes Börsenjahr? Die Meinungen dazu gehen so weit auseinander wie selten zuvor. Die Optimisten sehen neue Höchststände vor allem bei den Trendsettern der Wall Street, die dann zwangsläufig auch für höhere Notierungen der Aktienindizes in Europa sorgen würden. Die Pessimisten befürchten die Fortsetzung der Baisse. Als Gründe werden die wegen der Schuldenkrise schwächere Weltkonjunktur, geopolitische Konflikte mit Schwerpunkt im Nahen/Mittleren Osten und Afrika mit entsprechenden Auswirkungen auf den (hohen) Ölpreis und andere Krisenherde genannt. Letzten Endes kommt es darauf an, ob und wie die diversen bekannten Probleme bewältigt werden können. Zeichnet sich die Lösung der Schuldenkrise ab, so wäre viel gewonnen. Sicher scheint zu sein, dass 2012 für den Euro in seiner Eigenschaft als Gemeinschaftswährung das Schicksalsjahr wird. Und da die Standpunkte erheblich voneinander abweichen, sind an den Börsen Turbulenzen sozusagen vorprogrammiert. Doch allen Beteiligten ist der Ernst der Lage bewusst. Eine weitere Eskalation muss verhindert werden. Ob die Politik dazu in der Lage ist, steht auf einem anderen Blatt. Wenigstens hat das Krisenmanagement nach Ansicht einiger Beobachter in jüngster Zeit besser als über lange Phasen des Jahres 2011 funktioniert. Sehen wir es heute einmal von der sarkastischen Seite: 2011 glichen Investments oft der Teilnahme an einer Politik-Lotterie, je nachdem woher der Wind wehte. Es ist wie bei einer Wanderdüne: Man weiß nie genau, welche Richtung sie einschlägt und welche Form sie annimmt, meinte ein Konzernchef zu den plötzlichen Trendwechseln. Und bereits im Jahr 1873 seufzte Wilhelm Busch: „Ach, dass der Mensch so häufig irrt, und nie recht weiss, was kommen wird.“ Die Trendforscher von heute sagen dazu: „Komplexe globale Zusammenhänge verwirren uns. Sie lassen uns häufig nur noch die Möglichkeit, uns zu wundern.“ Im Kurzfrist-Trading entscheidet das Timing. Im Endeffekt hängt die Performance mehr denn je vom Zeitpunkt des Kaufs und Verkaufs ab. Unsere Strategie orientiert sich deshalb weitgehend an der Chart- und Markttechnik, weil der fundamentale Hintergrund, die Datenlage (wirtschaftliche Indikatoren) und das sonstige Börsenumfeld oft nur bedingt brauchbare Signale liefern. Ab heute beginnt die neue Rechnung: Der KFT strebt beim Tradingergebnis auch 2012 ein ordentliches Plus an.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler


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Mahler 's Kurzfrist-Trading-Bilanz

 TrefferquotePerformance
Seit 2007 72% 2158%

Börse aktuell

Wert Aktuell %
DAX 6.292,50 -0,23
MDAX 10.189,00 -1,63
TecDAX 749,50 -0,99
EURO STOXX 50 2.150,50 -0,43
Dow Jones Industrial 12.529,75 0,26
Nasdaq 100 2.531,35 -0,61
Gold 1.554,85 -0,34
Silber 28,06 -0,51
Rohöl (WTI) 90,99 0,00
Euro/Dollar 1,2530 -0,39
Bund-Future 143,99 0,00