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Kolumne16:42 04.03.16

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Die richtige Auswahl entscheidet

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Schock über den Kurssturz an den internationalen Aktienmärkten zum Jahresanfang ist es in den vergangenen Wochen an den Märkten wieder etwas ruhiger geworden. Die Kurse haben sich erholt, wobei bis jetzt noch keine Trendwende eingetreten ist. Dennoch lohnt sich ein Blick unter die Oberfläche, denn dort sind teilweise deutlich unterschiedliche Entwicklungen erkennbar. Konkret:

Die richtige Selektion entscheidet über die Performance

Anleger, die seit Jahresbeginn Aktien von Adidas in ihrem Depot halten, können sich inzwischen über einen Kursgewinn von mehr als 10% freuen. Dagegen wurden die Aktionäre der Deutschen Bank bis heute im gleichen Zeitraum mit einem Kursrückgang von mehr als 20% abgestraft. Da dürfte sich so mancher Investor fragen, was an seinem Investitionsprozess nicht ganz so rund läuft. Dabei kann doch alles so einfach sein. Denn:

Mit der 200-Tage-Linie steht ein einfaches und objektives Selektionskriterium zur Verfügung, das sich in der Vergangenheit nachweisbar als sehr erfolgreich herausgestellt hat. Notiert eine Aktie oberhalb des GD200, dann befindet sie sich im Aufwärtstrend, darunter überwiegen die Abwärtsrisiken. Im Fall von Adidas wären Anleger seit September des vergangenen Jahres im Bereich von 80 Euro auf der Long-Seite positioniert. Dagegen fiel der Kurs der Deutschen Bank bereits im August 2015 unter den GD 200, der sich damals bei 28 Euro befand. Sie sehen:

In Abwärtstrends und Seitwärtsmärkten ist die Selektion entscheidend

Bereits mit dieser einfachen Methode können Anleger verlustreiche Fehlentscheidungen vermeiden. Das bedeutet natürlich nicht, dass Trendfolger zu keiner Zeit Verluste machen. Insbesondere bei Trendwechseln geben Trendfolger wieder einen Teil ihrer Gewinne ab. Dennoch:

Solange sich Trendfolger an die Signale der 200-Tage-Linie halten, kann ein Festhalten an einer Aktie gegen den Trend ausgeschlossen werden. Damit wird die oberste Devise des Börsenhandels „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“ in nahezu perfekter Weise umgesetzt. Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache:

Ab heute finden Sie im Trendbrief ausführliche Analysen für zwei Aktien. Hierdurch reduziert sich die Anzahl der Indexanalysen auf drei. Damit tragen wir dem Wunsch unserer Leser Rechnung, den Fokus auf Einzelaktien zu verstärken. Falls auch Sie Anregungen und Verbesserungsvorschläge haben, dann finden Sie bei uns hierfür immer ein offenes Ohr!

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

P.S.: Rudolf Wittmer ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 28. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Profitieren Sie jetzt 14 Tage von allen Empfehlungen völlig kostenlos!

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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