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Kolumne08:06 22.04.15

Börsenexperte und Autor Thomas Driendl

Durch gezieltes Stockpicking Kapitaleinsatz verdoppeln!

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

auf der Invest 2015 in Stuttgart, der bedeutendsten Anlegermesse im deutschen Sprachraum, wurde am vergangenen Wochenende ein aufschlussreiches Stimmungsbild geboten. Nachdem der Dax auf ein Allzeithoch bei 12.375 Punkte (Schlusskurs vom 10. April) geklettert war, sorgte die in der zurückliegenden Woche laufende Korrektur für eine gehörige Portion Skepsis. Angesichts der anhaltenden Turbulenzen um Griechenland, möglicher Zinserhöhungen bei gleichzeitig stotternder Konjunktur im Euroraum fanden Crash-Propheten wie der unvermeidliche Dirk Müller regen Zulauf. Dennoch:

Zu Aktieninvestments gibt es zurzeit keine sinnvolle Alternative. Darüber waren sich die meisten Experten einig, ebenso über die Tatsache, dass die laufende Aktien-Hausse bisher an der breiten Anlegermasse spurlos vorüber gegangen ist. Denn laut Erhebungen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) sind nur 13 Prozent der Deutschen in Aktien oder Aktienfonds investiert. Aus Anlegersicht stellt sich natürlich die Frage, ob sich der Einstieg bei einem Dax auf Rekordniveau überhaupt noch lohnt. Meine Antwort darauf ist ein klares JA. Denn:

Die zurzeit herrschende gesunde Skepsis und die weitgehende Absenz der breiten Anlegerschichten ist eine gute Basis für die Fortsetzung der Hausse. Zudem dürfte das Griechenland-Thema überbewertet sein und auch die befürchtete Zinswende in weiter Ferne liegen. Die Notenbanken werden vielmehr die Märkte solange mit Liquidität überschwemmen, bis die Konjunktur richtig in Schwung kommt. Zudem ist der Dax mit einem durchschnittlichen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15 um ein gutes Drittel günstiger Bewertet als in den 1980er- und 1990er-Jahren. In der Spitze lag das Dax-KGV sogar bei über 33. Das heißt:

Die Hausse wird noch lange weiter gehen, wobei bis zum Ende des Jahrzehnts sogar ein Dax-Punktestand von 20.000 möglich ist. Das von Thomas Müller in „Das Börsenbuch“ beschriebene Szenario wurde jetzt bspw. auch vom Anlegermagazin Börse Online aufgegriffen. „DAX 20.000 – alles andere als Utopie“, lautete der Titel. Entsprechend rate ich, Korrekturkurse als Kaufkurse zu betrachten. Wenn Sie mit Champions-Aktien aus dem boerse.de-Aktienbrief und dem BCDI-Zertifikat eine breite Depotbasis gebildet haben, sollten sie durch gezieltes Stockpicking Chancen mit unterbewerteten Turnaround-Aktien nutzen. Denn bei solchen Werten, zum Beispiel aus der Öl- und Gasbranche, steht das eine oder andere Kursfeuerwerk bevor. Sie sollten wissen:

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Mit den besten Empfehlungen
Ihr

Thomas Driendl
Chefredakteur
Turnaround-Trader

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WertKaufkursVerkaufskursGewinn
Aixtron 4,00 21,50 437,50%
IDS Scheer 6,00 14,98 149,67%
Elring Klinger 7,42 17,00 129,11%

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