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Kolumne10:05 02.06.16

Börsenexperte und Autor Michael Vaupel

ETFs erfreuen sich zunehmender Beliebtheit

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

das sieht doch nach einer erfreulichen Entwicklung aus: Auch in Deutschland setzen Anleger(innen) verstärkt auf passive Index-Investments! Weltweit stieg das geschätzte Volumen, das in ETFs (Exchange Traded Funds) investiert ist, auf über 3 Milliarden US-Dollar. Bisher waren Staaten wie die USA Vorreiter. Dort kamen solche passiven Index-Investments sehr gut an. Kein Wunder: Niedrige Gebühren, einfache Funktionsweise – und sehr oft schlagen ETFs die Performance von aktiv gemanagten Aktienfonds. Letztere kosten auch noch höhere Gebühren… 

Der deutsche Direktbroker ING-DiBa meldete nun, dass sich ETFs bei den eigenen Kunden „zunehmender Beliebtheit“ erfreuen. Per Ende des ersten Quartals sei das von Anlegern in ETFs investierte Volumen um fast 18% gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. Auch der direkte Vergleich „aktiv gemanagte Fonds – passive Index-Fonds“ zeige: Die Relation ändern sich zugunsten der zweiten Kategorie. Zum Ende des ersten Quartals 2016 steckten demnach 29% des gesamten in Fonds investierten Kapitals in ETFs. 

Diese Entwicklung ist wahrscheinlich kein Einzelfall dieses Direktbrokers. Im Sinne einer vernünftigen Anlagekultur in Deutschland gibt dies Hoffnung. Denn ETFs sind sinnvoller als aktiv gemanagte Fonds, die noch nicht einmal ihre Benchmark schlagen können, aber hohe Gebühren verlangen!

Natürlich kommt es auch bei passiven Index-Investments nicht nur auf die Form (= Konstruktion), sondern auch gewissermaßen auf den Inhalt an. Was sind die Basiswerte bzw. die enthaltenen Aktien? Hier kommt es darauf an, welche Werte Sie abdecken möchten. Ein exzellentes Beispiel für ein überzeugendes Chance/Risiko-Profil ist der eher defensive boerse.de-Champions-Defensiv-Index (kurz: BCDI). Denn dieser Index setzt auf exakt zehn besonders konservative Champions-Aktien. Und die Performance kann sich sehen lassen: Während der Dax auf Jahressicht rund 9,5% verloren hat, konnte der BCDI ca. 8% zulegen.

Mit freundlichem Gruß!

Ihr

Michael Vaupel
Redakteur
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