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Kolumne08:30 18.02.16

Börsenexperte und Autor DZ-Bank

EUR/USD: Die Richtung ist vorgegeben!

Der Euro ist zuletzt im Vergleich zum US-Dollar deutlich stärker geworden. Allerdings dürfte es sich dabei nur um ein kurzfristiges Phänomen handeln.

 

2015 schien es fast schon als ausgemacht, dass sich der Euro-Dollar-Kurs in Richtung Parität bewegen würde. Schließlich hatte die US-Notenbank Fed Ende des Jahres die Zinswende vollzogen und die Leitzinsen erstmals seit knapp zehn Jahren angehoben. Im Fall der EZB ist wiederum nichts zu sehen von einer Richtungsänderung. Vielmehr suchen die europäischen Währungshüter weiterhin nach Möglichkeiten, die Geldpolitik zu lockern. Schließlich haben sie die enttäuschende Inflation in der Eurozone und die auf wackligen Beinen stehende Konjunkturerholung im Blick. Die jüngste Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar hat jedoch Anleger und Analysten gleichermaßen überrascht. Von einer Parität kann derzeit nicht die Rede sein.

 

Zu Jahresbeginn 2016 waren sich alle einig: der Euro würde weiterhin schwach notieren, insbesondere gegenüber dem US-Dollar. Zwar gingen unsere DZ BANK Analysten nicht davon aus, dass 2016 erneut ein „Jahr des US-Dollar“ sein würde, aber auch in der DZ BANK Researchabteilung war man davon überzeugt, dass der Euro, vor allem aufgrund der deutlichen Divergenz in der Geldpolitik von EZB und Fed, gegenüber dem US-Dollar in der Defensive bleiben würde. Die jüngste Rallye hat an dieser Einschätzung nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Aus Analystensicht gibt es gute Gründe dafür, der jüngsten EUR/USD-Wechselkursentwicklung zu misstrauen.

 

Am Markt geht man aufgrund der Sorgen vor einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und der weltweit schwächelnden Konjunktur davon aus, dass die Fed weitere Zinserhöhungen erst einmal hinten anstellt. Die DZ BANK Analysten sind jedoch der Auffassung, dass die Fed ihren einmal eingeschlagenen Kurs fortsetzen wird. Darüber hinaus würde der Markt die Entschlossenheit der EZB unterschätzen. Notenbank-Chef Mario Draghi und seine Kollegen dürften keine andere Wahl haben, als zusätzliche Lockerungsmaßnahmen zu ergreifen. Dies ist laut Analysteneinschätzung am Devisenmarkt nicht eingepreist.

 

Das sind nicht die einzigen Gründe, warum der EUR/USD-Kurs im weiteren Jahresverlauf erneut den Rückwärtsgang einlegen sollte. Die Fundamentaldaten sprechen weiterhin für den „Greenback“. Zum Beispiel bestehen politische Risiken zweifelsohne auf beiden Seiten des Atlantiks; im Euroraum sind sie jedoch deutlich ausgeprägter, während die US-Wirtschaft auf deutlich festerem Grund steht als die Euroraum-Wirtschaft. Außerdem wurde der beträchtliche Überhang an spekulativen EUR/USD-Short-Positionen in den vergangenen Wochen stark reduziert.

 

Die oben angeführten Faktoren sprechen laut Einschätzung unserer DZ BANK Analysten eine deutliche Sprache und suggerieren, dass das derzeitige Niveau des EUR/USD-Wechselkurses eher als Ausreißer, denn als Beginn eines neuen Trends anzusehen ist. Die Anleger lassen derzeit die zu erwartenden, weiteren Straffungen der Fed und die fundamentalen sowie politischen Faktoren außer Acht, die für den US-Dollar gegenüber dem Euro sprechen. Auf Analystenseite geht man daher davon aus, dass der Euro momentan zu fest ist und eine erneute Abwertung mit Ziel 1,04 EUR/USD nicht lange auf sich warten lassen wird.

 

Angesichts der aktuellen Lage an den weltweiten Devisenmärkten könnte sich ein Discount-Optionsschein „short“ der DZ BANK (WKN DG4FG3) auf das Währungspaar EUR/USD anbieten. Auf diese Weise profitieren Anleger von einem schwächeren Euro Der Basispreis dieses Discount-Optionsscheins, der am 21.12.2016 fällig wird (Fälligkeitstag), liegt bei 1,15 US-Dollar, während das Papier mit einem Cap von 1,05 US-Dollar und einem Bezugsverhältnis von 100,00 (100:1) ausgestattet ist. Liegt der EUR/USD-Kurs am 14.12.2016 (Bewertungstag) auf oder unter dem Cap, kommt es zu der maximalen Auszahlung des Discount-Put-Optionsscheins von 10 US-Dollar (die dann mit dem am Fälligkeitstag gültigen Wechselkurs von ca. EUR/ USD 1,05 umgerechnet etwa 9,52 Euro ergeben). In diesem Fall hat der Discount Optionsschein bei einem aktuellen Kaufkurs von 3,63 Euro eine Rendite von rund 162,26 Prozent erreicht.

 

Bei einem EUR/USD-Kurs unterhalb von 1,1096 US-Dollar (aktuell 1,1119 US-Dollar), würde der Käufer des Discount-Optionsscheins bei einem aktuellen Kaufkurs von 3,63 Euro einen Gewinn erzielen. Liegt der EUR/USD-Kurs am Bewertungstag oberhalb des Basispreises von 1,15 US-Dollar, kommt es zu einem Totalausfall des eingesetzten Kapitals. Andernfalls beträgt die Rückzahlung, sofern der EUR/USD-Kurs zwischen Cap (1,05 US-Dollar) und Basispreis (1,15 US-Dollar) liegt: (1,15 US-Dollar–Wechselkurs EUR/USD)/ Wechselkurs EUR/USD *100,00.

Ein Beispiel: Bei einem EUR/USD-Kurs am Bewertungstag von 1,10 US-Dollar beträgt die Rückzahlung je Discount-Optionsschein 4,55 Euro.

 

Stand 17.02.2016

 

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