Kolumne11:00 28.05.12
Ein Ende der Talfahrt noch nicht in Sicht
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
die Talfahrt an den Börsen hat in dieser Woche erst einmal eine kurze Pause eingelegt. Diese Unterbrechung der Abwärtstrends geht in erster Linie von der Chart- und Markttechnik aus. Denn die Kurse waren mit dem Rutsch auf 6200 Punkte im DAX extrem überverkauft, sodass hier ein Luftholen überfällig war. Dabei erhielten die Notierungen aus Sicht der Charttechnik im Bereich von 6150/6200 Rückendeckung in Form von Unterstützungen sowie durch die von Langfristanlegern viel beachtete 200-Tage-Linie. Dennoch ist das Mai-Minus im DAX so hoch wie seit 1986 nicht mehr. Konkret:
Ausgehend von dem Aprilschluss bei 6761 verliert der DAX im Mai bis jetzt rund 7%. Dies bedeutet den größten Abschlag seit 1986. Überhaupt musste der Index im Wonnemonat erst vier Mal heftigere Verluste hinnehmen. Die schlimmsten Abgaben waren 1962 mit einem Minus von 10,89% zu verzeichnen. Um diesen Rekord einzustellen, müssten die Kurse noch bis 6024 Zähler weiter durchrauschen. Viel spannender ist jedoch die Frage nach der folgenden Entwicklung. Dabei zeigt die Vergangenheit, dass der DAX in all den Jahren mit vergleichbaren Maiabschlägen per Ende Oktober noch einmal deutlich tiefer notierte. Damit tritt nun genau das ein, was ich an dieser Stelle in den vergangenen Monaten immer wieder betont habe. Denn:
Wie Sie wissen, wurden die Börsenzyklen im vergangenen Jahr durch die Staatsschuldenkrise nach der Finanzkrise 2008 ein zweites Mal in kürzester Zeit durch einen exogenen Schock außer Kraft gesetzt. In solch turbulenten Zeiten verliert die Zyklen-Analyse – wie auch alle anderen Analysemethoden – massiv an Prognosekraft. Doch sobald sich die Zeiten normalisieren, können Sie mit Hilfe der Börsenzyklen sehr exakte Prognosen erstellen und diese in gewinnbringende Trades verwandeln, wie ein Blick in unsere Musterdepotentwicklung im
Zyklen-Trader der vergangenen Monate beweist. Konkret:
Wir hatten zu Jahresanfang massiv Hausse-Derivate eingekauft, die allesamt recht zügig in die Gewinnzone gelaufen waren. Im März ging es hier dann um Gewinnmitnahmen auf breiter Front sowie um den Aufbau erster Baisse-Positionen. Diese Scheine liegen per heute ebenfalls teilweise weit vorne. In den nächsten Wochen steht der Ausbau dieser Anfangsengagements auf der Agenda, wobei wir mit fortscheitender Abwärtsbewegung hebelstärkere Papiere einkaufen. Wenn Sie von Anfang an dabei sein möchten, können Sie den Zyklen-Trader
hier kostenlos testen.
Mit bester Empfehlung
Ihr
Alexander Coels
Chefredakteur
Zyklen-Trader