boerse.de - Europas erstes Finanzportal
Dax6.277,50-0,13%Dow Jones12.459,14-0,29%EUR-USD1,2530-0,39%
MDax10.158,00-1,93%Nasdaq2.522,66-0,95%Rohöl (WTI)90,650,29%
TecDax748,00-1,18%EuroStoxx2.156,501,04%Gold1.555,50-0,42%

Kolumne12:05 29.06.11

Börsenexperte, Experte und Author Gerd Ewert
Fällt der DAX unter 4.000 Punkte?

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

nachdem die letzten Wochen ständig über mögliche finanzielle Folgen einer Pleite Griechenlands spekuliert wurde, gab es am letzten Freitag endlich einmal Positives zu berichten. Der ifo-Geschäftsklima-Index ist auf ein neues Hoch geklettert, die Stimmung sei euphorisch, die weiteren Aussichten günstig, war zu lesen. Die Regierung liegt sogar einen nach und möchte trotz erheblicher Belastungen durch die angebliche „Euro-Rettung“ den deutschen Bürgern sogar ein paar Steuergroschen zurückzahlen. Also ist doch alles wieder gut, war das gesamte Theater um Griechenland & Co. nur Panikmache? Können wir nun wieder zur gewohnten Tagesordnung zurückkehren?

Parallelen zu 2007/2008
Wenn ich mir die, von meinem Kollegen Daniel Haase und mir verwendeten, Marktstrukturdaten anschaue, komme ich derzeit zu einem anderen Ergebnis. Demnach verzeichnen wir aktuell weltweit eine rasante Zunahme von Trendfolge-Baisse-Signale (Grafik: roter Teil). Mich beunruhigen die augenscheinlichen Parallelen zum Herbst 2007. Seinerzeit folgte diesen Warnsignalen eine schlimme Baisse, die den DAX von über 8.100 Punkten (letztmalig im Dezember 2007) bis auf 3.589 Punkte (März 2009) drückte. Natürlich gibt es in starken Abwärtstrends immer wieder zwischenzeitliche, temporäre Erholungen. Diese können, für viele überraschend sehr heftig ausfallen. Allerdings enden Bärenmarktrallyes ebenso abrupt und plötzlich mit einem erneuten Kursverfall. Wer also den Fehler begeht, zu früh einen neuen Hausse-Trend auszurufen, zahlt meist einen hohen Preis dafür. Erst wenn eine wirkliche Trendwende gelingt, winken schöne Gewinne. So wie im Frühjahr 2009: Die Anzahl der Kaufsignale (Grafik: grün) konnte kraftvoll zulegen. Diese Erkenntnis bewog uns, eine Vortragsreihe mit dem Titel „Bärenmarktrallye oder Hausse“ zu überschreiben. Aber Hand auf Herz: Hätten Sie eine Veranstaltung besucht, die inmitten einer Weltwirtschaftskrise einen neuen Aufschwung ausruft?



Aktuell nur noch 33% Kaufsignale
Die aktuelle Situation sieht dagegen anders aus: Noch bis zum Beginn dieses Jahres standen über zwei Drittel aller weltweit von uns analysierten Aktien auf Kaufen. Die Wochenauswertung per 24.06. ergab nur noch einen Anteil von lediglich 33%. Mit anderen Worten, unser Trendfolge-System hat erneut klar in den „roten Bereich“ gewechselt. Solange jedoch die Verkaufssignale so deutlich dominieren, ist das Risiko einer erneuten Baisse sehr hoch. Doch auch in einer solchen Marktphase bieten sich Trendfolgern gute Gelegenheiten mit geeigneten Strategien Profite einzufahren. Konkrete Möglichkeiten zeige ich Ihnen in der nächsten Kolumne auf.


Herzliche Grüße und folgen Sie dem Trend.

Gerd Ewert

 

P.S.: Gerd Ewert zeigt Ihnen in Anlegen mit System die hoch profitable Verbindung von „Emerging Markets, Rohstoffaktien und systematischer Trendfolge“. Fordern Sie deshalb den neuen Newsletter „Anlegen mit System“ hier kostenlos und unverbindlich an.

Top-Trades Aktien-Trend-Investor Trendfolge-System

WertKaufsignalKurs akt.Gewinn
Brilliance 0,05 0,70 1.308,00%
Silver Wheaton 6,63 19,80 198,64%
Tata Motors 4,92 18,60 278,05%

Video Interview

Gerd Ewert im Interview


Börse aktuell

Wert Aktuell %
DAX 6.276,50 -1,27
MDAX 10.231,52 0,03
TecDAX 751,85 0,11
EURO STOXX 50 2.156,50 1,04
Dow Jones Industrial 12.465,35 -0,24
Nasdaq 100 2.527,15 -0,78
Gold 1.555,18 -0,44
Silber 28,16 2,17
Rohöl (WTI) 90,67 0,32
Euro/Dollar 1,2530 -0,39
Bund-Future 144,02 0,08