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Kolumne09:23 26.05.16

Börsenexperte und Autor Christoph Kraus

Fresenius überzeugt mit starkem Jahresauftakt

Das Thema Gesundheit ist eines der Megathemen in alternden Gesellschaften. Da Deutschland inzwischen eine der ältesten Gesellschaften der Welt ist, haben heimische Unternehmen wie der Gesundheitskonzern Fresenius einen besonderen Stellenwert in der deutschen Unternehmenslandschaft, erst recht wenn sie global aufgestellt sind.

 

Fresenius ist grundsätzlich ein ausgezeichnet positioniertes, diversifiziertes globales Healthcare- Unternehmen. Da das operative Geschäft zudem wenig konjunktursensitiv ist, kommt es ohne Blessuren auch durch unruhige Zeiten. Mit dem eigenständig an der Börse notierten Tochterunternehmen Fresenius Medical Care ist Fresenius Marktführer im Dialysebereich. Die Sparte Kabi spielt in der Ernährungs- und Infusionstherapie eine wichtige Rolle, während Fresenius auch als Klinikbetreiber über die Sparte Helios aktiv ist. Mit VAMED bietet Fresenius wiederum Engineering und Dienstleistungen für Gesundheitseinrichtungen an.

 

Laut den am 3. Mai veröffentlichten Quartalszahlen ist Fresenius mit Schwung in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 7 Prozent auf 6,91 Mrd. Euro, während das Betriebsergebnis EBIT währungsbereinigt um 11 Prozent auf 959 Mio. Euro anwuchs. Beim Nettogewinn konnte der Gesundheitskonzern sogar ein währungsbereinigtes Plus von 23 Prozent auf 362 Mio. Euro verzeichnen. Damit hat Fresenius sowohl die Erwartungen unserer DZ BANK Analysten als auch die Schätzungen des Marktes übertroffen.

 

Die wesentliche Abweichung zu den Schätzungen der DZ BANK Analysten beruhte auf einem deutlich besser als erwarteten Ergebnis bei Kabi, das auf EBIT-Ebene die Erwartungen um 19 Prozent übertreffen konnte. Wesentliche Treiber für das überaus starke Abschneiden des Geschäftsbereiches waren vor allem fortgesetzte Engpässe bei intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln sowie Produktneueinführungen in diesem Bereich in den USA.

 

Trotz der guten Ergebnisse im ersten Quartal 2016 blieb Fresenius jedoch Bescheiden. Der Gesundheitskonzern hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr, die von einem Nettoergebniszuwachs von 8 bis 12 Prozent ausgeht, „nur“ bestätigt. Das Fresenius-Management begründet dies damit, dass die starke Kabi-Entwicklung die eigenen, internen Erwartungen nur marginal übertroffen habe und das aufgrund der sehr starken Vorjahresvergleichsbasis in den restlichen Quartalen 2016 die Wachstumsraten von Kabi deutlich heruntergehen dürften.

 

Unsere DZ BANK Analysten halten im Jahresverlauf allerdings eine Prognoseanhebung trotzdem für möglich, da das Fresenius-Management üblicherweise konservative Prognosen gibt. Diese Möglichkeit ist jedoch in den nur marginal erhöhten Gewinnschätzungen der DZ BANK noch nicht reflektiert. Daher wird das Anlageurteil „Kaufen“ mit einem fairen Wert von 76 Euro bestätigt.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung und die fundamentale Analyse des Unternehmens Fresenius könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DG8YJC) auf die Aktie des Gesundheitskonzerns anbieten. Die Endlaufzeit des Bonuszertifikats ist der 23.12.2016 (Fälligkeitstag), während der Cap bei 80,00 Euro liegt und das Bonuszertifikat mit einer Barriere bei 55,00 Euro ausgestattet ist. Der Puffer beträgt damit aktuell knapp 17,50 Prozent. Wenn die Barriere nicht gerissen wird, werden dem Anleger 80,00 Euro ausgezahlt. Bei einem aktuellen Kaufkurs von 73,29 Euro würde dies einer maximalen Rendite von rund 9 Prozent entsprechen. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt.
 

Sollte sich die Markterwartung nicht erfüllen und der Kurs der Fresenius-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Sollte die Barriere gerissen werden, entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Fresenius-Aktie am Bewertungstag (16.12.2016; Referenzpreis), maximal jedoch dem Cap. Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist.

 

Stand 24.05.2016

 

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