Dax 11552.0 0.10%
MDax 22530.0 0.15%
TecDax 1839.75 0.14%
BCDI 137.4 0.59%
Dow Jones 19824.0 0.02%
Nasdaq 5052.25 0.17%
EuroStoxx 3282.0 -0.26%
Bund-Future 163.65 -0.15%

Kolumne16:12 18.02.16

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Geduld ist die Tugend der Stunde

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

in den vergangenen Tagen sind die Aktienkurse wieder in Fahrt gekommen und konnten sich dabei etwas von den zuvor erreichten Tiefstständen erholen. Dabei haben sich die meisten Barometer bis an die ersten charttechnischen Widerstände herangeschoben. Dennoch wäre es verfrüht, bereits jetzt das Ende der jüngsten Abwärtsbewegung auszurufen. Denn:

Mit Geduld auf die nächsten Chancen warten

Die Abwärtstrends bei den meisten Barometern sind weiterhin intakt. So zeigen beim Dax die Gleitenden Durchschnitte über 20, 50, 100 und 200 Tage nach unten. Dabei liegen alle genannten Trendlinien oberhalb der aktuellen Kurse. Denn der Abstand zum GD20 zurzeit zwar nur noch 22 Punkte. Bis zum GD200, der momentan bei 10.237 Punkten notiert, sind es immerhin noch 860 Punkte oder 9%. Sie wissen:

Vergleichbare Kursmuster der Vergangenheit zeigen, dass sich Trendwechsel nicht abrupt vollziehen. So benötigten die Bärenmärkte der Jahre 2009 oder 2011 mehrere Monate, bis die Kurse wieder in einen soliden Aufwärtspfad umschwenkten. Dabei waren die Phasen der Bodenbildung jeweils von größeren Kursschwankungen geprägt. In einer solchen Phase befinden wir uns auch jetzt. Deshalb:

Solange es keine charttechnisch eindeutigen Signale für eine Trendwende gibt und dieTrendpfeile in allen Zeitebenen nach unten zeigen, besteht für uns kein Anlass, an unseren bearishen Postionen zu rütteln. Wir warten geduldig ab, bis der Markt uns die entsprechenden Signale liefert. In unsere Analysen fließen dabei neben der 200-Tage-Linie auch andere chart- und markttechnische Aspekte mit ein. Das bedeutet:

Die Charttechnik kann wertvolle Hilfe leisten

Während System-Trader sich exakt an die Signale der 200-Tage-Linie halten, eröffnet uns die Einbeziehung der Charttechnik im Fokus-Trading einiges an Handlungsspielraum. Damit sind wir in der Lage, auch außerhalb der konkreten Signalgebung Trends und deren Wendepunkte auszuloten. Gerade in den sehr dynamischen Abwärtsbwegungen, wie wir sie in den vergangenen Wochen gesehen haben, ist diese Vorgehensweise von unschätzbarem Vorteil. Denn:

Anhand von Trendlinien, Unterstützungen und Widerständen können wir mit den einfachen Methoden der Charttechnik Wendepunkte rechtzeitig erkennen. Aktuell signalisiert uns diese Technik eine Bärenmarkt-Rallye, aber noch keinen längerfristigen Trendwechsel!

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

P.S.: Rudolf Wittmer ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 28. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Profitieren Sie jetzt 14 Tage von allen Empfehlungen völlig kostenlos!

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Performance: Dax-Aktien 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 8,93 auf 6,79 Euro
Performance: -24,90%

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