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Kolumne12:37 29.09.11

Börsenexperte, Experte und Author Daniel Haase
Hyperinflation & Goldhoch im Jahr 2013

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

vor einigen Tagen führten wir ein ausführliches Hintergrundgespräch mit dem führenden Marktanalysten einer großen Züricher Investmentbank. Seiner Meinung nachwerden die Teuerungsraten in einem Jahr kaum bei überschaubaren vier bis fünf Prozent sondern vielmehr bei 14 bis 15 Prozent liegen. International müssten die Schulden drastisch reduziert werden, und Europa wie Amerika sind gewillt, dies über eine große Inflation zu organisieren.

Noch in dieser Woche wird der Bundestag über den 440 Milliarden schweren, sogenannten Euro-Rettungsschirm EFSF abstimmen. Eine Zustimmung ist mittlerweile sicher. Im Hintergrund laufen jedoch längst Gespräche, diesen EFSF auf weit über 2.000 Milliarden Euro auszudehnen. Das Zauberwort heißt „Hebel“. Ausgestattet mit einer Banklizenz und/oder in Kooperation mit der bereits vorhandenen Europäischen Investitionsbank (EIB) könnten über die Europäische Zentralbank praktisch unbegrenzt Kredite aufgenommen werden. Selbst Italien und Spanien wären mit frisch gedruckten Euros leicht zu retten. Genau diese Vorgehensweise schlug US-Finanzminister Geithner laut Medienberichten allen Ernstes seinen Euro-Kollegen jüngst auf einem Treffen in Wroclaw (Polen) vor. Herausgekommen ist dies nur durch den öffentlichen Widerspruch von Bundesbankpräsident Weidmann. Nützen wird es indes wenig, wurde Weidmann doch auch beim direkten Ankauf südeuropäischer Staatsanleihen durch die EZB Anfang August mit großer Mehrheit überstimmt. Noch weiter geht der Internationale Währungsfonds. Dessen Chefvolkswirt Olivier Blanchard forderte am 20. September alle westlichen Notenbanken ganz direkt zum massiven Gelddrucken auf. Wenn sich diese unverantwortliche Politik durchsetzt, wäre 2013 selbst eine Hyperinflation im Bereich des Möglichen.

Wir gehen davon aus, dass sich im Herbst sowohl Amerikas als auch Europas Wirtschaftsdaten weiter verschlechtern. Beidseits des Atlantiks werden sich die Notenbanken schon bald gezwungen sehen, noch weit mehr Geld als 2009 zu drucken. Die jüngste, scharfe Korrektur bei Edelmetallen und Goldminenaktien dürfte sich demnächst als ausgezeichnete, langfristige Kaufgelegenheit erweisen. Mit den fünf Goldminenaktien-Empfehlungen im Aktien-Trend-Investor (Kurspotenziale +33% bis +62%) sind wir gut aufgestellt. Weitere Aufstockungen sind in Kürze geplant. Nutzen Sie die Gelegenheit und schützen Sie Ihr Vermögen mit dem ATI vor der Inflation.

Daniel Haase und Gerd Ewert


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Video Interview

Daniel Haase im Interview


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