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Kolumne17:14 20.06.16

Börsenexperte und Autor Christoph A. Scherbaum

Ihre spätere Rente: Entweder länger arbeiten oder Aktien kaufen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

so manches könnte in diesen Tagen angesichts der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich im Bereich der persönlichen Finanzen vielleicht untergehen. Haben Sie beispielsweise folgendes mitbekommen? Konkret:

Vergangene Woche wurde seitens des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft eine spannende Studie rund um die Rente der Deutschen veröffentlicht. Grundtenor war: Die gesetzliche Rente kann nur durch eine effektive Verlängerung der Lebensarbeitszeit stabilisiert werden. Doch es gibt aus meiner Sicht selbstverständlich noch eine andere Option für eine gute Rente. Sie wissen:

Geht es nach den deutschen Versicherern müssen wir also länger arbeiten. Belegt wird das in der Studie durch das tatsächliche Renteneintrittsalter. Dieses liegt in Deutschland derzeit bei durchschnittlich 64,2 Jahren. Im Tempo der derzeitigen Entwicklung steigt es bis 2030 auf 65 Jahre. Trotz der Rente mit 67 gehen die Deutschen im Schnitt also im Jahr 2030 und voraussichtlich auch danach schon mit 65 in Rente, so der GDV.

Würden die Deutschen im Jahr 2030 hingegen tatsächlich bis zu ihrem 67. Geburtstag arbeiten, würde das Rentenniveau um 1,1 Prozentpunkte steigen. In Kaufkraft von heute entspricht das laut der Studie 200 Euro bei einer durchschnittlichen Jahresrente.

Mit 21 Prozent läge der Rentenbeitragssatz dabei 0,9 Prozentpunkte unter dem Niveau, das bei Fortschreibung der aktuellen Entwicklung erreicht würde. Immerhin müssen wir aus Sicht der Versicherer nur bedingt bis 70 arbeiten. Aber so richtig überzeugend finde ich den Ansatz keineswegs. Denn die Eigenvorsorge kommt mir einfach zu kurz.

Einige werden jetzt an dieser Stelle denken: „Eigenvorsorge? Mit Versicherungen?“ So gut, liebe Leser, sollten Sie mich inzwischen kennen. Natürlich nicht mit solchen Produkten aus der Versicherungsbranche.

Es geht viel erfolgreicher und rentabler. Mit Aktien. Damit fährt jeder engagierte Anleger trotz Niedrigzinsphase langfristig sehr gute Renditen ein. Und das ganze noch in der transparentesten Anlageform der Welt. Das bedeutet:

Mit einem sinnvoll gefüllten Depot und den Kurssteigerungen und Dividendenausschüttungen lässt es sich dann entspannt der Rente entgegensehen. Das gilt erst recht, wenn man zu den erfolgreichen Champions-Aktien greift – aber das wissen Sie ja...

In diesem Sinne;
Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche (Ihre persönliche Termin-Übersicht)

Ihr

Christoph Scherbaum
Chefredakteur
Börsen-Ausblick

P.S.: Hiermit lade ich Sie sehr herzlich zum 9. Rosenheimer Börsentag am 16. Oktober 2016 ein. Das Börsen-Event ist eine Institution mit namhaften Referenten und interessanten Themen.
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Im Jahre 1892 kauft der 15-jährige Jesse Livermore fünf Stück U.S. Steel-Aktien zum Kurs von zehn Dollar. Zwei Tage später verkauft er die Aktien mit einem Reingewinn von drei Dollar. So entwickelt sich seine Leidenschaft und Jesse Livermore wird zum besten Trader aller Zeiten.