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Kolumne15:30 10.07.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: Adidas AG

Kurzprofil:
95 Jahre ist es her, dass Adolf und Rudolf Dassler in einer alten Waschküche begannen, Turnschuhe zu produzieren. Als sich die beiden Brüder 1948 zerstritten, gründete Rudolf Dassler die Firma Puma und Adolf Dassler ein Jahr später Adidas. Heute ist Adidas nach Nike mit einem Jahresumsatz von 14,5 Mrd. Euro im Jahr 2014 der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. 


Perspektive:

2014 hat der Konzern jedoch seine starke Form vergangener Jahre verloren. Selbst der WM-Titel der DFB-Elf konnte den Gewinneinbruch nicht verhindern. Zwar feierte die Fußballabteilung neue Rekorde. Die Turnschuhe der US-Tochter Reebok und die Golf-Outfits von Taylor Made waren nicht mehr „in“. Im US-Markt fiel Adidas gar noch hinter Under Armour zurück. Der Start ins laufende Geschäftsjahr war nach Einschätzung des zeitweise stark unter Druck geratenen Konzernchefs Herbert Hainer erfolgreich. Der Umsatz legte in allen drei Sparten zu – bei Adidas und Reebok sogar zweistellig. Mit Hainers strategischen Geschäftsplan bis 2020 „Creating the new“ sollen Produktion, Marketing und Kooperationen überdacht werden und mittelfristig zu überdurchschnittlichem Wachstum führen. So werden künftig die Produktionszeiten deutlich verkürzt. Zudem soll die Aufmerksamkeit erhöht werden. „Wenn wir im Bereich Running in New York und Los Angeles erfolgreich sind, werden wir es auch landesweit in den USA sein,“ sagt Global Sales Vorstand Roland Auschel. Um „in“ zu sein, kooperiert Adidas künftig zudem verstärkt mit einflussreichen Stars wie Kanye West, Pharrell Williams und Rita Ora. "Wir freuen uns sehr über die starke Dynamik von adidas Originals. Der Hype, den wir vor Kurzem um unsere Kultmodelle Stan Smith und Superstar hervorgerufen haben, ist erst der Anfang," sagt Auschel. Kürzlich startete der Verkauf des Adidas Mens Yeezy 350 Boost – eine Kooperation mit Kult Rapper Kanye West. Auf ebay gibt es bereits Gebote von über 1200 USD. Insgesamt wird 2015 ein dreistelliger Millionenbetrag ins Marketing investiert. Dabei engagiert man unter anderem Lionel Messi oder den US-Basketballer Derrick Rose.

Eine Taube bringt noch keinen Frühling. Ein gutes Quartal signalisiert noch keinen Turnaround bei Reebok und Taylor. Schlechte Nachrichten könnte die Aktie also unter Druck setzen.


Technische Analyse: Die Retracementlinie stützt die Aktie!



Logarithmischer Chart. Adidas AG : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 9.7.2010 bis 8.7.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

 

  • Der Kursverlauf der Adidas-Aktie glich  in den zurückliegenden Jahren einer Achterbahnfahrt. Nach dem Anstieg bis Ende 2013 kam der Crash (unterer Chart).

  • Im laufenden Jahr startete die Aktie relativ stark. In den zurückliegenden Wochen kam sie jedoch analog zum Gesamtmarkt wieder unter Druck (linker Chart). Die 200-Tage-EMA-Durchschnittslinie wurde gestern unterschritten. Die 50%-Retracementlinie bei EUR 65,94 kann jedoch noch gehalten werden. Wird dieses Level jedoch gerissen, droht ein Abtauchen auf EUR 63,30. Solange das Level jedoch hält, ist ein Rebound auf EUR 68,60 oder gar EUR 70 möglich. 


Mini Future Bull für eine Spekulation auf einen Anstieg der Aktie (für den spekulativen Anleger)


  • HVB Mini Future Bull (HY630E)
  • Briefkurs des Mini Future Bull: EUR 1,29
  • Kurs des Basiswerts: EUR 67,01
  • Basispreis: EUR: 54,255403
  • Knock Out Barriere: EUR 55,25
  • Hebel: 5,2
  • Finaler Bewertungstag: Open End

 

Mini Future Bear für eine Spekulation auf einen Rückgang der Aktie (für den spekulativen Anleger)

 

  • HVB Mini Future Bear (HY85LY)
  • Briefkurs des Mini Future Bear: EUR 1,08
  • Kurs des Basiswerts: EUR 67,01
  • Basispreis: EUR: 77,63512
  • Knock Out Barriere: EUR 76,50
  • Hebel: 6,32
  • Finaler Bewertungstag: Open End

 

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 8.7.2015; 14:25 Uhr

Mini Future Bull Funktionsweise:
Mini Future Bull zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen, aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder ein Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen gehören der Basispreis und die Knock-out-Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt. Allerdings werden der Basispreis täglich und die Knock-out-Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren: Wird die Knock-out-Barriere der Mini Future Bull berührt oder unterschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bull können Anleger auf einen Kursanstieg des Basiswertes spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bull steigt, wenn die Aktie oder der Index zulegt. Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bull notieren meist nur bei wenigen Euro oder Euro-Cents. Eine kleine Bewegung nach oben reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen. Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Fällt der Basiswert, drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock-Out-Barriere berührt oder unterschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bull sind Schuldverschreibungen. Bei Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG, d. h. bei Zahlungsausfall oder Überschuldung, droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open- End-Produkten ein Kündigungsrecht.

Mini Future Bear Funktionsweise:
Mini Future Bear zählen zu den Hebelprodukten und bieten somit hohe Gewinnchancen, aber auch entsprechende Risiken. Bezugsgröße ist meist eine Aktie oder ein Aktienindex. Zu ihren wichtigsten Merkmalen gehören der Basispreis und die Knock-out-Barriere. Beide Kursmarken werden zwar bei Emission festgelegt. Allerdings werden der Basispreis täglich und die Knock-out-Barriere monatlich angepasst. Das Besondere an diesen Wertpapieren: Wird die Knock-out-Barriere der Mini Future Bear berührt oder überschritten, wird das Wertpapier automatisch ausgeübt. Mit Mini Future Bear können Anleger auf einen Kursrückgang des Basiswertes spekulieren. Das bedeutet: Der Wert des Mini Future Bear steigt, wenn die Aktie oder der Index fällt. Chance: Hebelprodukte wie Mini Future Bear notieren meist nur bei wenigen Euro oder Euro-Cents. Eine kleine Bewegung nach unten reicht meist, um zweistellige Gewinne zu erzielen. Risiko: Der Hebel dieser Produkte wirkt in beiden Richtungen. Steigt der Basiswert, drohen hohe Verluste. Wird gar die Knock-Out-Barriere berührt oder überschritten, wird das Produkt automatisch ausgeübt. Dabei kann es zu hohen Verlusten kommen. Mini Future Bear sind Schuldverschreibungen. Bei Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG, d. h. bei Zahlungsausfall oder Überschuldung, droht ein Verlust bis hin zum Totalverlust. Die UniCredit Bank AG hat bei Open-End- Produkten ein Kündigungsrecht.

„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die Emittentin UniCredit Bank AG zu den TOP 5 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von 10 Prozent (DDV Statistik vom 30.6.2014). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio gemäß Basel III) beträgt 21,3 Prozent (Halbjahresergebnis vom 30.6.2014).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de Die Informationen in dieser Publikation erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Angaben in dieser Publikation basieren auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Wir geben jedoch keine Gewähr über die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben. Diese Informationen stellen keine Anlageberatung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf dar. Die hierin bereitgestellten Berichte dienen nur allgemeinen Informationszwecken und sind kein Ersatz für eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Finanzberatung. Private Investoren sollten den Rat ihrer Bank oder ihres Bankberaters zu den betreffenden Investitionen einholen, bevor sie diese tätigen. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot, noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Wie defensive Investments alle anderen schlagen
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Eine bekannte Börsenweisheit besagt, Anleger sollen Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch viele Börsianer wissen, wie schwer es ist, diesen Leitspruch in der Praxis umzusetzen. Dabei lässt sich dieses Prinzip ganz einfach anwenden – mit defensiven Aktien. Denn der Erfolg defensiver Investments funktioniert nach genau diesem Schema.