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Kolumne15:15 09.10.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: Deutsche Bank AG

Perspektive

Deutsche Bank Co-Chef John Cryan macht Tabula rasa. Am Mittwoch nach Handelsschluss gab das Bankhaus bekannt, dass im abgelaufenen Quartal ein Verlust von rund sechs Milliarden Euro verbucht wird. Hintergrund des Rekordverlusts sind vor allem Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte im Privatkundengeschäft sowie im Investmentbanking und Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten. Die Bank hat jedoch keine Kapitalerhöhung angekündigt. Die Kapitalquote liegt weiterhin bei rund 11 Prozent. Damit sind möglicherweise anstehende Belastungen zwar verbucht und Cryan kann damit vermeintlich befreit loslegen. Der große Umbau steht allerdings erst noch an. Konkrete Pläne hat Cryan für Ende des Monats in Aussicht gestellt – spätestens am 29. Oktober. Dann steht die Veröffentlichung der Quartalszahlen an.

Bis Details bekannt werden, wird wohl viel spekuliert. Verschiedenen Meldungen zufolge wird mit hohen Stellenstreichungen und Kürzungen bei den Boni gerechnet. Cryan hat bereits angekündigt, jeden Bereich genau unter die Lupe zu nehmen und unrentable Segmente oder Niederlassungen zu schließen. Einschnitte drohen jedoch nicht nur den Mitarbeitern. Es wird bereits spekuliert, dass die Dividende für das laufende Jahr möglicherweise ausfällt. Die Analysten reagierten mehrheitlich mit positiven Kommentaren auf die jüngsten Botschaften und stufen die Aktie nach Angaben von Thomson Reuters als haltens- oder gar kaufenswert ein.

Die jüngsten Kapriolen an den Börsen haben allerdings gezeigt, dass in insgesamt schwachen Marktphasen auch die Aktie der Deutschen Bank unter Druck kommen kann. Zudem sind potenzielle Strafen für Rechtsstreitigkeiten noch schwer kalkulierbar.


Technische Analyse: Zurück im langfristigen Dreieck

 

Logarithmischer Chart Deutsche Bank : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 9.10.2008 bis 8.9.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

 

Die Aktie von Deutsche Bank notiert aktuell an der Unterkante des langfristigen Dreiecks. Unterstützung findet die Aktie bei EUR 23,80. Die nächste Widerstandsmarke liegt bei EUR 26,70. Wird diese Marke überwunden, ist der Weg aus technischer Sicht frei bis zur Oberkante des Dreiecks bei EUR 32. Fällt die Aktie unter EUR 23,80, droht allerdings eine neue Verkaufswelle.

Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de


Bonus Cap Zertifikat
 

  • HVB Bonus Cap Zertifikat (HU0Z16)
  • Briefkurs des Bonus Cap Zertifikats: EUR 31,61
  • Kurs des Basiswerts: EUR 25,74
  • Barriere: EUR 19,00
  • Cap: EUR 36,00
  • Finaler Bewertungstag: 15.6.2016

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand:  8.10.2015; 10:51 Uhr

 

Bonus-Cap-Zertifikat
Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, da der Anleger den Bonusbetrag erhält. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen des Index profitieren.

Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten.

  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den Maximalen Rückzahlungsbetrag.
  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin:
a)    Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist oder
b)    der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Es sei denn, der Referenzpreis liegt am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze). In diesem Fall entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den Maximalen Rückzahlungsbetrag.


Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen

„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält  der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 4 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 11Prozent (DDV Statistik vom 31.3.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) beträgt 21,8 Prozent (Zwischenbericht vom 31.3.2015).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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