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Kolumne16:12 18.03.16

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: Deutsche Telekom

Perspektive:
Die Aktie der Deutschen Telekom zeigt sich gemeinsam mit dem Gesamtmarkt heute etwas schwächer. In den zurückliegenden zwölf Monaten demonstrierte der Titel allerdings relative Stärke gegenüber dem DAX. Historische Betrachtungen sind natürlich kein Indiz für künftige Entwicklungen. Die relative Stärke hat allerdings seine Gründe. Nach Jahren schwächelnder Umsätze konnten die Bonner 2015 beim Umsatz wieder kräftig zulegen und verdienten pro Aktie wieder deutlich mehr als sie in Form der Dividende an die Anteilseigner ausschütten. Wachstumstreiber Nummer eins im Konzern ist die US-Mobilfunktochter T-Mobile USA. Die einst ungeliebte Tochter wird einem Beitrag auf Börse Online zufolge voraussichtlich auch das Wachstum in den kommenden Jahren tragen. Um dies zu sichern, wurden kürzlich 4,5 Mrd. Euro über die Platzierung einer Anleihe eingesammelt. "Wir haben jetzt die Mittel, um unsere Spektrumsposition in den USA zu verbessern", sagte Telekom-Chef Tim Höttges am Dienstag auf der CeBit-Messe. Im Frühjahr steht dazu eine milliardenschwere Auktion für neue Funkfrequenzen in den USA an.

Derweil will Höttges die Deutsche Telekom zum führenden Telekommunikationskonzern in Europa machen. Zahlreiche Sparten wurden bereits geschlossen oder verkauft. Mit Paketangeboten wie Magenta 1 für das Festnetz, Mobilfunk und Internet und dem Breitbandnetzausbau sollen die Umsätze bei Unternehmen und Privatkunden nun mittelfristig wieder gesteigert und die Kunden längerfristig gebunden werden. Zudem setzt Höttges auf Industrie 4.0, Internet of Everything, Digitalisierung und das Cloudgeschäft. Bis 2018 soll der Umsatz mit der Cloud auf rund eine Milliarde Euro steigen. Dies und das US-Geschäft stimmen Höttges zuversichtlich, dass Umsatz und Gewinn auch 2016 deutlich zulegen.

Nach Angaben von Thomson Reuters sind die meisten Analysten mittelfristig optimistisch. Ein schwacher Gesamtmarkt oder überzogene Preise für neue Frequenzen in den USA könnten die Aktie wieder unter Druck setzen.

 

Technische Analyse: Im Seitwärtstrend

 

Die Aktie von Deutsche Telekom bildet seit Frühjahr 2015 einen Seitwärtstrend zwischen EUR 14,30 und EUR 17,50. Aktuell liegt das Papier etwa in der Mitte dieser Range und oberhalb der 50-Wochen-EMA-Durchschnittslinie (blaue Linie). Oberhalb von EUR 16 könnten die Bullen wieder die Oberhand gewinnen und die Aktie auf EUR 17,30 treiben. Sackt die Aktie unter EUR 15,50, droht ein erneuter Test der unteren Begrenzung bei EUR 14,30.

Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de

 

Bonus Cap Zertifikat

  • HVB Bonus Cap Zertifikat (HU3CC7)
  • Briefkurs des Bonus Cap Zertifikats: EUR 19,27
  • Kurs des Basiswerts: EUR 15,71
  • Barriere: EUR 10,50
  • Bonuslevel/Cap: EUR 21,00
  • Finaler Bewertungstag: 14.12.2016
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 17.03.2016; 12:25 Uhr

Bonus-Cap-Zertifikat

Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, erhält der Anleger den Bonusbetrag gezahlt. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen der Aktie oder des Index profitieren.

Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten:

l Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den Maximalen Rückzahlungsbetrag.

l Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin:
a) Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist oder
b) der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag jedoch mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze), entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den maximalen Rückzahlungsbetrag.

 

Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

 „onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.

Für Selbstentscheider und Trader hält  der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 5 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von 9,9 Prozent (DDV Statistik vom 31.12.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die Kernkapitalquote (Tier 1 Ratio) und die harte Kernkapitalquote (CET1 Capital Ratio) lagen zum 31.12.2015 bei 25,1 Prozent. (Vorläufiges Ergebnis der Geschäftszahlen zum 31.12.2015).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss

Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

Die Informationen in dieser Publikation erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Angaben in dieser Publikation basieren auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Wir geben jedoch keine Gewähr über die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben. Diese Informationen stellen keine Anlageberatung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf dar. Die hierin bereitgestellten Berichte dienen nur allgemeinen Informationszwecken und sind kein Ersatz für eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Finanzberatung. Private Investoren sollten den Rat ihrer Bank oder ihres Bankberaters zu den betreffenden Investitionen einholen, bevor sie diese tätigen. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot, noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind. 

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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