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Kolumne16:30 30.10.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: Dialog Semiconductor

Perspektive:
Anfang der Woche sackte die Aktie des Halbleiterhersteller Dialog Semiconductor kräftig ab. Auslöser waren vorläufige Eckdaten zum zurückliegenden Quartal. Demnach legte der Umsatz zwar um 18 Prozent auf 299,8 Mio. Euro zu. Der Konzern peilte jedoch eine deutlich höhere Marke an. Schwach entwickelten sich dabei vor allem die Schwellenländer. Dialog Semiconductor ist auf die Entwicklung energieeffizienter Halbleiter spezialisiert und bietet unter anderem Chips für Smartphones, Tablets und Smartwatches an. Neben Apple zählen Lenovo, Samsung und Xiaomi zu den Kunden. Der Smartwatch-Bereich verspricht das größte Wachstum. Allerdings steuert der Bereich gemessen am Volumen nur einen geringen Anteil bei. Somit bleiben bis auf weiteres die Smartphones die primären Umsatzbringer. Vor dem Hintergrund, dass Apple zu den Großkunden zählt, konnten die guten Zahlen des iPhone-Herstellers die Aktie zum Mitte der Woche wieder beflügeln.  Derweil meldete Dialog Semiconductor im September, den US-Halbleiterhersteller Atmel übernehmen zu wollen. Der Preis ist in den Augen einiger Experten hoch. Daher knickte die Aktie im September bereits deutlich ein. Einem Beitrag auf Börse Online vom 21. Oktober zufolge würde sich mit dieser Übernahme die Abhängigkeit von Apple von 70 auf 40 Prozent reduzieren. Gleichzeitig würde der Sensorbereich von derzeit rund 10 auf 45 Prozent des Gesamtumsatzes ansteigen.

Angesichts eines KGV von 11,9 erscheint die Aktie nach Einschätzung der meisten Analysten moderat bewertet. Daher sehen die meisten Experten mittelfristig Aufwärtspotenzial. Die jüngsten Kursabschläge zeigen allerdings, dass die Aktie nicht frei von Risiken ist. Weitere Hiobsbotschaften könnten die Aktie weiter unter Druck setzen.

Technische Analyse: Kräftig unter Druck



Logarithmischer Chart Dialog Semiconductor : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 29.10.2010 bis 28.10.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

  • Die Aktie Dialog Semiconductor hat den langfristigen Aufwärtstrend und den 50-Tage-EMA-Durchschnittskurs nach unten durchbrochen. Unterstützung findet die Aktie im Bereich von EUR 30. Solange diese Marke hält, ist ein Rebound bis EUR 40 möglich. Bricht die Aktie unter das kritische Level droht der Sturz auf rund EUR 26

Um  potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de


Discount Zertifikat
  • HVB Discount Zertifikat (HY9PBG)
  • Briefkurs des Discount Zertifikats: EUR 28,94
  • Kurs des Basiswerts: EUR 33,74
  • Cap: EUR 34,00
  • Finaler Bewertungstag: 17.6.2016
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 28.10.2015; 11:26 Uhr

Discount-Zertifikat
Ein Discount-Zertifikat bezieht sich häufig auf eine Aktie oder einen Index. Der Abschlag (Discount) ermöglicht einen vergünstigten Erwerb der Aktie, dafür nimmt der Anleger an der Kursentwicklung des Basiswertes lediglich bis zum Cap (obere Kursgrenze) teil. Discount-Zertifikate haben häufig eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Die Rückzahlungshöhe am Rückzahlungstermin richtet sich nach dem Schlusskurs des Basiswertes (Referenzpreis) am letzten Bewertungstag.

Rückzahlungstermin:
  • Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze), erhält der Anleger am Rückzahlungstermin den maximalen Rückzahlungsbetrag.
  • Liegt dagegen der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unterhalb des Caps (obere Kursgrenze), erhält der Anleger Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl. In diesem Fall entsteht für den Anleger ein Verlust

Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.


„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 4 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 11Prozent (DDV Statistik vom 31.3.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) beträgt 21,8 Prozent (Zwischenbericht vom 31.3.2015).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de Die Informationen in dieser Publikation erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Angaben in dieser Publikation basieren auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Wir geben jedoch keine Gewähr über die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben. Diese Informationen stellen keine Anlageberatung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf dar. Die hierin bereitgestellten Berichte dienen nur allgemeinen Informationszwecken und sind kein Ersatz für eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Finanzberatung. Private Investoren sollten den Rat ihrer Bank oder ihres Bankberaters zu den betreffenden Investitionen einholen, bevor sie diese tätigen. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot, noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.


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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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Unsere Einstiegs-Strategie: Nicht jeder Tag ist Kauftag. Die Gewinn-Chancen der Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief lassen sich durch die Wahl des richtigen Einstiegszeitpunkts nochmals erheblich verbessern. Dafür bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten, sondern es gilt, Kauf- und Nachkaufsignale mit Ruhe und Disziplin zu beachten.