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Kolumne15:00 04.09.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: GEA Group

Kurzprofil:
Der Maschinenbauer GEA Group entwickelt Anlagen bis hin zu ganzen Prozesslinien für die Nahrungsmittelwirtschaft, die chemische und petrochemische Industrie, der Energiewirtschaft, die Lufttechnik, den Schiffbau sowie für die Pharma- und Kosmetik-Herstellung. Weltweit entsteht nach eigenen Angaben etwa ein Drittel des Instantkaffees in Anlagen der GEA Group und ungefähr jeder vierte Liter Milch wird mit Equipment der GEA Group gemolken bzw. weiterverarbeitet.


Perspektive:

Am Mittwoch gab der Verband der deutschen Anlagen- und Maschinenbauer (VDMA) Auftragsdaten bekannt. Demnach verbuchte der Sektor nach einem mauen ersten Halbjahr im Juli ein Orderplus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese Nachricht gab den Aktien des gesamten Sektors am Mittwoch etwas Schwung.
 

Positive Impulse haben Titel wie GEA Group auch nötig. In den zurückliegenden Wochen kam die Aktie deutlich unter Druck. Ein Grund dürfte sein, dass der Konzern im  ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang und rote Zahlen meldete. Zudem verbucht das Unternehmen deutliche Auftragseinbußen aus Russland. Der Vorstand bestätigte dennoch die Prognose für das Gesamtjahr. Zudem soll die Dividende auf Vorjahresniveau bleiben. Hintergrund des schwachen Ergebnisses waren vor allem Sonderaufwendungen für Restrukturierungen. Vergangenes Jahr startete Konzern-Chef Jürg Oleas das "Fit for 2020"-Programm. Nach den Akquisitionen der vergangenen Jahre wird nun auf die Kostenbremse gedrückt. Bis 2017 sollen auf diese Weise rund 100 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden.
 

Ein großer Teil der Analysten ist nach Angaben von Thomson Reuters mittelfristig vorsichtig optimistisch gestimmt und verweist dabei unter anderem auf die Kostensenkungsmaßnahmen. Zudem könnten in den kommenden Wochen angesichts eines relativ hohen Cash-Bestands möglicherweise über die Dividende oder Aktienrückkäufe spekuliert werden. Ein schwacher Gesamtmarkt und  Hiobsbotschaften des Konzerns könnten die Aktie jedoch weiter unter Druck setzen.


Technische Analyse: Kommt jetzt die Gegenbewegung




Logarithmischer Chart GEA Group AG : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 4.9.2000 bis 3.9.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

 

  • Mitte August hat die Aktie von GEA Group den langfristigen Aufwärtstrend nach unten durchbrochen und stabilisiert sich nun im Bereich des Hochs von 2014 bei rund EUR 35. Aktuell notiert die Aktie unterhalb dieser Marke. Damit besteht aus technischer Sicht weiteres Rückschlagrisiko bis EUR 31,80. Gelingt es die Hürde bei EUR 35 demnächst wieder zu überwinden, ist eine rasche Erholung bis EUR 37,50 möglich. Um  potenzielle Verluste  zu begrenzen,  sind  Stopp-Loss  hilfreich.  Das  HVB  Knock-out-Trading-Tool  hilft dabei, passende  Levels  zu finden  und  Zielkurse  zu  definieren.  Probieren  Sie  das  CRV-Tool  aus  unter tradingdesk.onemarkets.de


Discount Zertifikat


  • HVB Mini Future Bull (HY9PLH)
  • Briefkurs des Discount Zertifikats: EUR 31,09
  • Kurs des Basiswerts: EUR 34,62
  • Cap: EUR 34,00
  • Finaler Bewertungstag: 24.6.2016

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 3.9.2015; 10:21 Uhr
 

Discount-Zertifikat
Ein Discount-Zertifikat bezieht sich häufig auf eine Aktie. Der Abschlag (Discount) ermöglicht einen vergünstigten Erwerb der Aktie, dafür nimmt der Anleger an der Kursentwicklung des Basiswertes lediglich bis zum Cap (obere Kursgrenze) teil. Discount-Zertifikate haben häufig eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Die Rückzahlungshöhe am Rückzahlungstermin richtet sich nach dem Schlusskurs des Basiswertes (Referenzpreis) am letzten Bewertungstag.

Rückzahlungstermin:
Liegt der Referenzpreis am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze), erhält der Anleger am Rückzahlungstermin den maximalen Rückzahlungs¬betrag.
Liegt dagegen der Referenzpreis am letzten Bewertungstag unterhalb des Caps (obere Kursgrenze), erhält der Anleger Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl. In diesem Fall entsteht für den Anleger ein Verlust.

Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.
„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.

Für Selbstentscheider und Trader hält der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 4 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 11Prozent (DDV Statistik vom 31.3.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) beträgt 21,8 Prozent (Zwischenbericht vom 31.3.2015).Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss

Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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Unsere Einstiegs-Strategie: Nicht jeder Tag ist Kauftag. Die Gewinn-Chancen der Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief lassen sich durch die Wahl des richtigen Einstiegszeitpunkts nochmals erheblich verbessern. Dafür bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten, sondern es gilt, Kauf- und Nachkaufsignale mit Ruhe und Disziplin zu beachten.