Dax 11166.5 -0.33%
MDax 21736.0 0.06%
TecDax 1757.0 0.03%
BCDI 133.37 0.00%
Dow Jones 19756.85 0.72%
Nasdaq 4894.66 0.78%
EuroStoxx 3214.5 0.08%
Bund-Future 161.54 0.08%

Kolumne08:43 19.10.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: K+S AG

Perspektive:
Für den Bergbau sind in erster Linie Länder wie Australien, Südafrika sowie Nord- und Südamerika bekannt. Das weiße Gold wird allerdings auch hierzulande abgebaut. Im K+S-Werk Werra im osthessischen Philippthal beispielsweise geht es bis zu 1200 Meter in die Tiefe. "Es ist unter Tage etwa so groß wie der innere Autobahnring um München", erklärte Jörg Lohrbach, Assistent des Leiters der Grube Hattorf/Wintershall gegenüber dem Spiegel. "4400 Menschen arbeiten insgesamt im Werk Werra und fördern 25 Millionen Tonnen Rohsalz", heißt es in dem Beitrag weiter. Das Geschäft mit Salz brummt. Im Winter steht Streusalz hoch im Kurs. Daneben bietet K+S allerdings auch Speisesalz, Gewerbesalz für die Wasserenthärtung und Pharmabranche sowie Siedesalz für die Chemieindustrie an. Im ersten Halbjahr legte der Umsatz im diesem Sektor mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Konzernchef Norbert Steiner sind noch weiteres Wachstumspotenzial. Mittelfristig setzt er vor allem auf die Expansion nach Asien sowie Amerika. Dass die Aktie derzeit nur rund halb soll viel Wert ist wie im Jahr 2011 liegt jedoch nicht am Salzgeschäft, sondern am Düngemittelbereich. Im Sommer 2013 kündigte Uralkali die Vertriebsallianz mit der weißrussischen Belaruskali. Danach begaben sich die Preise für Düngemittel in den freien Fall und zogen die Aktie von K+S mit. Inzwischen haben sich die Preise wieder vom Tief distanziert. Gemeinsam mit den stärkeren Dollar sorgten sie dafür, dass der Umsatz im ersten Halbjahr 2015 deutlich zulegte. Die Wende scheint geschafft. Katalysator für einen nachhaltigen Aufschwung soll zudem das derzeit im Bau befindliche Legacy-Projekt sein. Ab Ende 2016 soll von Kanada aus Düngemittel nach Asien und Südamerika exportiert werden. Die günstige Bewertung und der jüngste Übernahmeversuch durch Potash schüren Kursfantasie. Ein erneuter Preisrückgang bei Düngemittel könnte die Aktie jedoch weiter unter Druck setzen.

Technische Analyse: Zurück im Abwärtstrend



Logarithmischer Chart K+S : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 16.10.2007 bis 15.10.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

Die Aktie von K+S sackte kürzlich wieder unter die obere Begrenzung des langfristigen Abwärtstrends. Im Bereich von EUR 22,50 hat sich die Aktie zunächst stabilisiert. Solange die Marke hält ist eine Gegenbewegung bis EUR 27,60 oder gar EUR 30,40 möglich. Fällt die Aktie hingegen unter EUR 22,40 droht eine Fortsetzung der Konsolidierung bis EUR 20. Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de

Bonus Cap Zertifikat
  • HVB Bonus Cap Zertifikat (HU1N3H)
  • Briefkurs des Bonus Cap Zertifikats: EUR 26,80
  • Kurs des Basiswerts: EUR 24,08
  • Barriere: EUR 16,00
  • Cap: EUR 30,00
  • Finaler Bewertungstag: 15.6.2016
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 15.10.2015; 15:38 Uhr

Bonus-Cap-Zertifikat
Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, da der Anleger den Bonusbetrag erhält. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen des Index profitieren. Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende
Möglichkeiten.
  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält amRückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den Maximalen Rückzahlungsbetrag.
  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin:
a) Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist oder
b) der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Es sei denn, der Referenzpreis liegt am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze). In diesem Fall entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den Maximalen Rückzahlungsbetrag.
Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 4 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 11Prozent (DDV Statistik vom 31.3.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) beträgt 21,8 Prozent (Zwischenbericht vom 31.3.2015).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de Die Informationen in dieser Publikation erfüllen nicht alle gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen und sie unterliegen nicht einem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen. Die Angaben in dieser Publikation basieren auf sorgfältig ausgewählten Quellen, die wir als zuverlässig erachten. Wir geben jedoch keine Gewähr über die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Angaben. Diese Informationen stellen keine Anlageberatung und kein Angebot zum Kauf oder Verkauf dar. Die hierin bereitgestellten Berichte dienen nur allgemeinen Informationszwecken und sind kein Ersatz für eine auf die individuellen Verhältnisse und Kenntnisse des Anlegers bezogene Finanzberatung. Private Investoren sollten den Rat ihrer Bank oder ihres Bankberaters zu den betreffenden Investitionen einholen, bevor sie diese tätigen. Diese Information richtet sich nicht an natürliche oder juristische Personen, die aufgrund ihres Wohn- bzw. Geschäftssitzes einer ausländischen Rechtsordnung unterliegen, die für die Verbreitung derartiger Informationen Beschränkungen vorsieht. Insbesondere enthält diese Information weder ein Angebot, noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren an Staatsbürger der USA, Großbritanniens oder der Länder im Europäischen Wirtschaftsraum, in denen die Voraussetzungen für ein derartiges Angebot nicht erfüllt sind.


Volltextsuche
Neu Im Fokus
Aktueller Chart
  • Massiver Kursgewinn seit Italien-Referendum!
  • Überraschender Gewinn im dritten Quartal!
  • War das erst der Anfang?

Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

Tipp: Alles zu den langfristig sichersten und erfolgreichsten Aktien der Welt erfahren Sie im kostenlosen Newsletter „Aktien-Ausblick“, den Sie hier gerne anfordern können...
Wie defensive Investments alle anderen schlagen
Wie defensive Investments alle anderen schlagen
Eine bekannte Börsenweisheit besagt, Anleger sollen Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch viele Börsianer wissen, wie schwer es ist, diesen Leitspruch in der Praxis umzusetzen. Dabei lässt sich dieses Prinzip ganz einfach anwenden – mit defensiven Aktien. Denn der Erfolg defensiver Investments funktioniert nach genau diesem Schema.