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Kolumne17:30 26.08.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: Lanxess AG

  • Kurzprofil:
    Der Spezialchemiekonzern meldete für das zweite Quartal 2015 einen leichten Umsatzanstieg und ein Plus beim Betriebsgewinn
    vor Sondereinflüssen im zweistelligen Bereich. "LANXESS kommt zusehends zurück auf den richtigen Kurs", urteilte Konzernchef
    Matthias Zachert bei der Bekanntgabe der Zahlen und schraubte sogleich die Prognose für das Gesamtjahr erneut nach oben. Nun
    wird ein Betriebsgewinn von 840 bis 880 Millionen Euro angestrebt.
  • Perspektive:
    Als Matthias Zachert am 1. April 2014 das Ruder übernahm, steckte der Konzern in der Krise. So sorgten unter anderem
    Überkapazitäten im Kautschukbereich für einen Verfall der Gewinnmargen. Der einstige Finanzvorstand, der kurzzeitig als
    Finanzchef bei Merck tätig war, ehe er als Chef zu LANXESS zurückkam, leitete zügig den Umbau ein. So werden bis Ende 2016
    rund 1000 Stellen in der Verwaltung gestrichen, einzelne Geschäftsbereiche zusammengelegt, verkauft oder eingestellt. Zacherts
    Maßnahmen zeigen bereits Wirkung. Bestes Beispiel: Der Bereich Performance Chemicals. Dazu zählen unter anderem
    Holzschutzmittel, synthetische Gerbstoffe und Farbstoffe für Lederprodukte, Produkte zur Wasseraufbereitung sowie Farb- und
    Zusatzstoffe für Lacke und Kunststoffe. Dort stieg die Gewinnmarge im zweiten Quartal auf rund 20 Prozent. Im kommenden Jahr
    soll die Restrukturierung abgeschlossen sein. Dazu muss Zachert allerdings noch eine Lösung für das Kautschukgeschäft finden.
    Zeitweise wurde über einen Verkauf der Sparte spekuliert. Einer Meldung im Handelsblatt vom 6. August zufolge plant LANXESS nun einen Teilrückzug. Dazu wird der Bereich in eine eigenständige Gesellschaft zusammengefasst. „Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um das Kautschukgeschäft in eine Allianz einbringen zu können“, sagte Firmenchef Matthias Zachert gegenüber dem Handelsblatt. Die Partnersuche läuft bereits auf vollen Touren. Möglicherweise gibt es im zweiten Halbjahr bereits Neuigkeiten.
Mit einem KGV von 17,2 (Quelle: Thomson Reuters) ist die Aktie ähnlich bewertet wie der Sektor. Allerdings steckt viel Fantasie inden Gewinnschätzungen und der jüngsten Kursrallye. Zudem droht möglicherweise der Abstieg aus dem DAX. Dies und ein

Technische Analyse: Pause nach der kräftigen Rallye

Logarithmischer Chart LANXESS AG : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 12.8.2000 bis 13.8.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.


  • Die Aktie von LANXESS vollzog in den vergangenen Jahren eine wahre Achterbahnfahrt. Zur Jahreswende 2014/15 sackte die Aktie sogar zeitweise unter EUR 35 ab. Inzwischen hat sich der Titel jedoch wieder deutlich erholt. Unterstützung findet LANXESS derzeit im Bereich der 50-Wochen-EMA-Durchschnittslinie (blaue Linie). Der nächste Widerstand liegt beim Julihoch von rund EUR 55,25.
Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus tradingdesk.onemarkets.de

Bonus Cap Zertifikat
  •  HVB Bonus Cap Zertifikat (HU0JJT)
  •  Briefkurs des Bonus Cap: EUR 59,75
  •  Kurs des Basiswerts: EUR 50,69
  •  Barriere: EUR 42,00
  •  Cap/Bonuslevel: EUR 70,00
  •  Finaler Bewertungstag: 16.12.2015
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand: 13.8.2015; 11:21 Uhr


Bonus Cap-Zertifikat

Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, da der Anleger den Bonusbetrag erhält. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen des Index profitieren.

Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten.

  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den Maximalen Rückzahlungsbetrag.
Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin: a) Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist oder) der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Es sei denn, der Referenzpreis liegt am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze). In diesem Fall entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den Maximalen Rückzahlungsbetrag. Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält die deutsche Emittentin UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die Emittentin UniCredit Bank AG zu den TOP 5 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von über 9 Prozent (DDV Statistik vom 31.12.2013). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio gemäß Basel III) beträgt 21,0 Prozent (Quartalsergebnis vom 31.03.2014).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Inhaberschuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz der Emittentin UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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