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Kolumne17:00 18.09.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: SAP SE

  • Kurzprofil:Finanzvorstand Luka Mucic bestätigte am vergangenen Wochenende, dass die Softwareschmiede SAP die für das laufende Geschäftsjahr gesetzten Ziele voraussichtlich erreichen wird.  Angepeilt wird unter anderem ein operativer Gewinn von 5,6 bis 5,9 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete SAP einen operativen Gewinn von rund 5,6 Milliarden Euro. Derweil ist der Walldorfer Softwarekonzern mitten im Umbruch.
  • Perspektive:Angesichts eines schwächelnden Lizenzgeschäfts begann SAP bereits vor einigen Jahren das Cloudgeschäft auszubauen. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, dass die Richtung durchaus stimmt. Der Umsatz mit der Cloud wächst überdurchschnittlich. Allerdings halfen dabei millionenschwere Investitionen und milliardenschwere Akquisitionen. Die Neuausrichtung und Integration geht derzeit zulasten der Gewinnmarge. Die Umstellung belastet derart, dass Anfang des Jahres die Ziele für 2017 bereits kassiert werden mussten. Aufgeschoben ist jedoch nicht aufgehoben. Den jüngsten Einschätzungen des Unternehmens zufolge, wird der Cloud- und Service-Bereich 2018 erstmals mehr zum Umsatz beisteuern als der Lizenzbereich. Bis 2020 könnte der Bereich gar 70 bis 75 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuern und der operative Gewinn soll bis dahin rund 50 Prozent gegenüber 2014 zulegen. Mit einem KGV von 15,2 und einer Dividendenrendite von 2,0 Prozent (Quelle: Thomson Reuters) ist die Aktie günstiger bewertet als der Sektor. Ein Großteil der Analysten ist Thomson Reuters zufolge (vorsichtig) optimistisch gestimmt und stufen die Aktie als haltens- oder gar kaufenswert ein. Erneute Revisionen der Ziele oder ein schwächerer Gesamtmarkt könnten die Aktie jedoch weiter unter Druck setzen.

Technische Analyse: Bodenbildung knapp unter wichtiger Marke

Logarithmischer Chart SAP SE : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 18.9.2010 bis 17.9.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

 

  • Die Aktie von SAP hat im Juli den langfristigen Abwärtstrend unterschritten. Im Bereich der 38,2%-Retracementlinie bei rundEUR 58,30 konnte sich die Aktie jedoch zunächst stabilisieren. Gelingt der Ausbruch über EUR 60,40, hat die Aktie wieder Luft bis EUR 62,40 oder gar EUR 69,10. Bricht die Aktie unter die Unterstützung bei EUR 58,30, droht eine weitere Korrektur bis EUR 51,70.
Um  potenzielle Verluste  zu begrenzen, sind Stopp-Loss  hilfreich. Das  HVB  Knock-out-Trading-Tool  hilft dabei, passende Levels  zu finden und Zielkurse  zu definieren. Probieren  Sie  das  CRV-Tool  aus  unter tradingdesk.onemarkets.de


Bonus Cap Zertifikat
 

  • HVB Bonus Cap Zertifikat (HU0SNU)
  • Briefkurs des Bonus Cap Zertifikats: EUR 71,76
  • Kurs des Basiswerts: EUR 59,14
  • Barriere: EUR 44,00
  • Cap: EUR 80,00
  • Finaler Bewertungstag: 15.6.2016

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand:  17.9.2015; 10:09  Uhr

 

Bonus-Cap-Zertifikat
Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, da der Anleger den Bonusbetrag erhält. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen des Index profitieren.
Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten.

  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den Maximalen Rückzahlungsbetrag.
  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin:
a)    Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist oder
b)    der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Es sei denn, der Referenzpreis liegt am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze). In diesem Fall entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den Maximalen Rückzahlungsbetrag.


Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen

„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält  der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 4 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 11Prozent (DDV Statistik vom 31.3.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) beträgt 21,8 Prozent (Zwischenbericht vom 31.3.2015).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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Wie defensive Investments alle anderen schlagen
Wie defensive Investments alle anderen schlagen
Eine bekannte Börsenweisheit besagt, Anleger sollen Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch viele Börsianer wissen, wie schwer es ist, diesen Leitspruch in der Praxis umzusetzen. Dabei lässt sich dieses Prinzip ganz einfach anwenden – mit defensiven Aktien. Denn der Erfolg defensiver Investments funktioniert nach genau diesem Schema.