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Kolumne16:30 04.12.15

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: Siemens AG

Perspektive:
„Ich bin sicher, dass auch in diesem Geschäftsjahr etwas schief geht“, scherzte Siemens-Chef Jo Kaeser Mitte November auf der Bilanzpressekonferenz bei der Bekanntgabe der Ziele für das Geschäftsjahr 2015/16. Gestern erschien der Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr. Darin bestätigte der Konzern erneut die Ziele für 2015/16. Dabei erscheinen sie durchaus moderat. Beim Umsatz wird ein Plus von bis zu fünf Prozent angepeilt und die Marge im Industriegeschäft soll rund zehn bis elf Prozent erreichen. Die Kostensenkungsmaßnahmen, Ausgliederungen und Verkäufe der vergangenen Monate zeigen bereits Wirkung. Das bestätigten die Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr. Auch der Auftragsbestand von über 100 Mrd. Euro kann sich sehen lassen und trotz der jüngsten Kurserholung wird die Aktie von Siemens noch mit einem deutlichen Abschlag gegenüber dem Sektor gehandelt. Daher stufen die meisten Analysten nach Angaben von Thomson Reuters die Aktie als haltens- oder gar kaufenswert ein.

Dass Kaeser mit seinen Zielen auch ein hohes Risiko eingeht, weiß er selbst. Schließlich kommt die Öl- und Gassparte angesichts des niedrigen Ölpreises nicht in Fahrt und die Ölmultis stutzten zuletzt ihre Investitionspläne ordentlich zusammen. Die zweite Großbaustelle ist der Kraftwerksbereich. Zwar konnte im Sommer aus Ägypten ein Milliardenauftrag für Gaskraftwerke eingefahren werden. Sonst herrscht bei traditionellen Kraftwerken Auftragsflaute. Aufwind spürt der Bereich nur bei den Windanlagen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist China. Die jüngsten Wirtschaftsdaten deuten auf eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums hin. Die Auswirkungen auf Siemens, das rund acht Prozent des Umsatzes in China erwirtschaftet, sind allerdings noch offen. Kursrückschläge sind also nicht ausgeschlossen.

Technische Analyse: Aktie vor der 100-Euro-Marke!



Logarithmischer Chart Fresenius : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de
Dargestellter Zeitraum vom 4.12.2010 bis 3.12.2015. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.

  • Die Aktie von Siemens bewegt sich seit Mitte 2013 in einem Seitwärtstrend zwischen EUR 76 und EUR 100 – mit einigen wenigen Ausreißern. Im Rahmen der jüngsten Konsolidierung tauchte die Aktie zeitweise unter EUR 80. Seit Anfang Oktober konnte sich die Aktie jedoch deutlich von diesem Tief distanzieren und schickt sich nun, an die 100-Euro-Marke wieder zu überwinden. Unterstützung findet die Aktie auf Höhe der 50-Wochen-EMA-Durchschnittslinie bei EUR 92,50. Solange diese Marke hält, ist der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Unterhalb von EUR 90 könnten die Bären wieder die Oberhand gewinnen.
Um  potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de

Bonus Cap Zertifikat
  • HVB Bonus Cap Zertifikat (HU0NWF)
  • Briefkurs des Bonus Cap Zertifikats: EUR 109,42
  • Kurs des Basiswerts: EUR 96,38
  • Barriere: EUR 76,00
  • Cap: EUR 120,00
  • Finaler Bewertungstag: 15.6.2016
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand:  3.12.2015; 13:29  Uhr

Bonus-Cap-Zertifikat
Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, da der Anleger den Bonusbetrag erhält. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen des Index profitieren.
Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten.

  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den Maximalen Rückzahlungsbetrag.
  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin:
    a)    Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist oder
    b)    der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Es sei denn, der Referenzpreis liegt am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze). In diesem Fall entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den Maximalen Rückzahlungsbetrag.

Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

 

„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält  der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 4 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 11Prozent (DDV Statistik vom 31.3.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) beträgt 21,8 Prozent (Zwischenbericht vom 31.3.2015).
Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter:

www.onemarkets.de

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

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Champions-Timing - der richtigen Zeitpunkt ist entscheidend
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Unsere Einstiegs-Strategie: Nicht jeder Tag ist Kauftag. Die Gewinn-Chancen der Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief lassen sich durch die Wahl des richtigen Einstiegszeitpunkts nochmals erheblich verbessern. Dafür bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten, sondern es gilt, Kauf- und Nachkaufsignale mit Ruhe und Disziplin zu beachten.