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Kolumne09:07 18.01.16

Börsenexperte und Autor Sebastian Bleser

Im Fokus: VW (Vz.) AG

Perspektive:
Es ist ein rabenschwarzer Start ins neue Jahr für den VW-Konzern. Erst die eingereichte Klage in den USA, dann die offene Entschuldigung des obersten VW-Lenkers Matthias Müller für die Abgasmanipulationen an alle Amerikaner. Mitte dieser Woche folgte die Ablehnung der angebotenen US-Rückrufaktion. "Volkswagen hat die Entscheidung getroffen, bei Abgas-Tests zu schummeln und hat dann versucht, das zu verstecken", betonte CARB-Chefin Mary Nichols. "Sie haben weitergemacht und haben die Lüge noch verschlimmert und als sie erwischt wurden, haben sie versucht, es zu leugnen." „VW will nun versuchen, die Behörden mit einem neuen Lösungspaket zu überzeugen“, heißt es in einem Bericht von finanzen.net am 13. Januar 2016. Heute wurde bekannt, dass 60.000 Kunden in Europa eine Sammelklage planen. Damit nicht genug. 2015 ging der Absatz bei der Kernmarke VW in China und den USA zurück und in Europa sank der Marktanteil im November im Jahresvergleich um 2,3 Punkte auf 24,3 Prozent. Müllers Mission ist nicht einfach. Mitte des Jahres will er die Strategie 2025 vorstellen. Bisher war das Ziel, bis 2018 die derzeitige Nummer 1, Toyota, zu überholen. Revidiert wurde es bisher nicht. Angesichts möglicherweise hoher Strafen wird Müller jedoch den Fokus auf Rentabilität statt Stückzahl lenken. Er wird möglicherweise den Ausbau des Modulsystems forcieren. Bei den Investitionen wird eine Milliarde Euro gespart. Dem Magazin Automobil Produktion zufolge sollen zudem rund drei Milliarden Euro bei Zulieferern gespart werden. Der Großteil der Analysten zeigt sich derzeit trotz des jüngsten Kurssturzes zurückhaltend. Schließlich ist offen, wie viel dieser Skandal den Konzern am Ende kosten wird. Zudem fehlen derzeit noch die Modelle, um den Absatzrückgang in USA und China aufzuhalten. Das Billigauto für China ist erst für 2018 geplant.

Technische Analyse: Aktie im Rückwärtsgang



Logarithmischer Chart Fresenius : Quelle: www.tradingdesk.onemarkets.de Dargestellter Zeitraum vom 12.1.2009 bis 14.01.2016. Historische Betrachtungen stellen keinen verlässlichen Indikator für zukünftige Entwicklungen dar.


  • Die Aktie von VW (Vz.) befindet sich bereits seit Frühjahr 2015 im Rückwärtsgang. Der Abgasskandal verschärfte im Spätsommer diese Bewegung. Im Bereich des Tiefs von 2012 bei rund EUR 100 konnte sich die Aktie zuletzt stabilisieren. Vor Jahresschluss setzte die Aktie zu einer Gegenbewegung in Richtung EUR 140 an. Die Kurskapriolen zum Jahreswechsel drückten die Aktie jedoch wieder deutlich nach unten. Unterstützung findet die Aktie weiterhin bei EUR 100. Die Barriere des unten gewählten Bonus-Cap-Zertifikats liegt bei EUR 75 und ist somit aktuell noch nicht in Gefahr.
Um potenzielle Verluste zu begrenzen, sind Stopp-Loss hilfreich. Das HVB Knock-out-Trading-Tool hilft dabei, passende Levels zu finden und Zielkurse zu definieren. Probieren Sie das CRV-Tool aus unter tradingdesk.onemarkets.de

Bonus Cap Zertifikat
  • HVB Bonus Cap Zertifikat (HU1lA9)
  • Briefkurs des Bonus Cap Zertifikats: EUR 128,46
  • Kurs des Basiswerts: EUR 117,15
  • Barriere: EUR 70,00
  • Cap: EUR 140,00
  • Finaler Bewertungstag: 15.6.2016
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets Stand:  3.12.2015; 13:29  Uhr

Bonus-Cap-Zertifikat
Bonus-Cap-Zertifikate können sich z. B. auf Aktien oder Indizes beziehen. Sie haben eine feste Laufzeit und werden am Rückzahlungstermin fällig. Am anfänglichen Bewertungstag wird der Referenzpreis festgestellt. Aus diesem Wert werden der Basispreis, die Barriere und der Cap (obere Kursgrenze) berechnet Der Basispreis ist für die Berechnung der Basiswertentwicklung relevant. Die Barriere federt Kursrückgänge der Aktie oder des Index ab, solange die Barriere während der gesamten Laufzeit nicht berührt oder unterschritten wird, da der Anleger den Bonusbetrag erhält. Der Cap gibt an, ab welchem Wert Anleger nicht mehr von Kurssteigerungen des Index profitieren.
Während des Beobachtungszeitraums wird der Kurs des Basiswertes fortlaufend (auch untertägig) beobachtet. Am Rückzahlungstermin gibt es folgende Möglichkeiten.

  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums nie auf oder unter die Barriere gefallen. Der Anleger erhält am Rückzahlungstermin den Bonusbetrag bzw. den Maximalen Rückzahlungsbetrag.
  • Der Kurs des Basiswertes ist während des Beobachtungszeitraums mindestens einmal auf oder unter die Barriere gefallen. Je nach Produktausgestaltung gibt es zwei Möglichkeiten für die Rückzahlung am Rückzahlungstermin:
    a)    Der Anleger erhält den Nennbetrag multipliziert mit der Basiswertentwicklung (Referenzpreis am letzten Bewertungstag geteilt durch Basispreis), wobei die Rückzahlungshöhe auf den maximalen Rückzahlungsbetrag begrenzt ist oder
    b)    der Anleger erhält am Rückzahlungstermin Aktien in der durch das Bezugsverhältnis bestimmten Anzahl (Nennbetrag geteilt durch Basispreis). Ein etwaiger Aktienbruchteil multipliziert mit dem Referenzpreis am letzten Bewertungstag wird ausgezahlt. Es sei denn, der Referenzpreis liegt am letzten Bewertungstag mindestens auf Höhe des Caps (obere Kursgrenze). In diesem Fall entfällt die Aktienlieferung und der Anleger erhält den Maximalen Rückzahlungsbetrag.

Bei einer Insolvenz, d. h. einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust kommen.

 

„onemarkets" – Wissen, was wichtig ist.
Für Selbstentscheider und Trader hält der deutsche Emittent UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank onemarkets) ein vielfältiges Angebot an Anlage- und Hebelprodukten inklusive Serviceleistungen bereit. So finden Anleger in Deutschland, Österreich und CEE eine breite Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen: Aktien(-indizes), Rohstoffe, Zinsen, Währungen, Bonität, Fonds, Mischformen (Hybrids) und alternative Investments. Emissionsformen erstrecken sich vom Zertifikat über die Anleihe und Optionsschein bis hin zum strukturierten Fonds. Als Teil der UniCredit gehört die UniCredit Bank AG zu den Top 4 Emittenten in Deutschland mit einem Marktanteil von gut 11Prozent (DDV Statistik vom 30.9.2015). Die Bonitätseinschätzung der UniCredit Bank AG durch führende Rating-Agenturen ist jeweils aktuell auf www.onemarkets.de/bonitaet zu finden. Die Kernkapitalquote (Tier 1 Capital Ratio) beträgt 23,8 Prozent (Quartalsbericht vom 30.9.2015).

Wichtige Hinweise und Haftungsausschluss
Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Bei einer Insolvenz des Emittenten UniCredit Bank AG drohen Verluste bis hin zum Totalverlust. Details sowie Chancen und Risiken aller genannten Produkte sind den jeweiligen Produktunterlagen zu entnehmen. Allein maßgeblich sind der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen, die bei der UniCredit Bank AG kostenlos erhältlich sind. Alle Produktunterlagen und Informationen unter: www.onemarkets.de
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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