Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
in zahlreichen Gesprächen, die mein Kollege Daniel Haase und ich in den zurückliegenden Tagen mit Gesprächspartnern führten, wurde eines deutlich: Viele Investoren fürchten nach wie vor negative Auswirkungen möglicher Staatspleiten. Selbst das erneute 130 Milliarden Euro schwere Rettungspaket für Griechenland konnte darin wenig ändern. Dabei signalisierte die Europäische Zentralbank jüngst mit ihrem 489 Milliarden Euro Kredit an Europas Banken, dass das europäische Finanzsystem in jedem Fall (mit frisch gedrucktem Geld) gerettet wird. All jene Banken, die im Dezember bei der 3-Jahres-Offerte noch zögerlich waren, erhalten in der kommenden Woche die nächste Gelegenheit, sich mit billigem Geld einzudecken. Damit wird auch klar: Einen möglichen Staatsbankrott Griechenlands kann Europas Finanzindustrie mittlerweile locker verkraften. Selbst für den Fall, dass einzelne Kreditinstitute wider Erwarten doch gerettet werden müssten, ist längst vorgesorgt. Das hierfür notwendige Kapital können sich nämlich nationale Regierungen über neue Staatsanleihen und ihren Bankensektor direkt von der EZB leihen.
Griechenland wirtschaftlich unbedeutendDas eigentliche Problem bestand ohnehin weniger in einer griechischen Solvenz sondern darin, dass der europäische Finanzsektor weiter in der Lage sein muss, die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen. Griechenland spielt für die wirtschaftliche Entwicklung keine Rolle. Der ehemalige Goldman-Sachs-Chefvolkswirt Jim O’Neill (prägte den Begriff: BRIC-Staaten) verwies kürzlich in einem Interview auf einen sehr interessanten Aspekt: „Chinas Volkswirtschaft“, so O’Neill, sei „allein in den ersten sechs Wochen des neuen Jahres“ in einem Umfang gewachsen, der das gesamte „griechische Bruttoinlandsprodukt“ in den Schatten stelle. Mit anderen Worten: Machen Sie sich keine Sorgen um das wirtschaftliche unbedeutende Griechenland. Suchen Sie stattdessen gezielt die Chancen in Emerging Markets wie beispielsweise China, Hongkong, Indien, Thailand oder Indonesien.
Kaufsignale in den Emerging Markets Mittlerweile lohnt sich der Blick in diese Regionen wieder. Im vergangenen Jahr durchliefen viele asiatische Aktienmärkte eine kräftige Baisse mit heftigen Kurseinbrüchen. Nun scheint sich das Blatt zu wenden. Viele Schwellenländermärkte Asiens und Südamerikas steigen wieder und das von Daniel Haase und mir entwickelte Aktienanalyse-System generiert seit wenigen Wochen vermehrt neue Kaufsignale. Die gute Nachricht für Trendfolger: Viele dieser Aufwärtstrends befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium. Ich bin mir sicher, dass die Zeiten phantastischer Gewinnchancen noch vor uns liegen.
Herzliche Grüße und achten Sie auf den Trend
Gerd Ewert
P.S.: Gerd Ewert zeigt Ihnen in Anlegen mit System die hoch profitable Verbindung von „Emerging Markets, Rohstoffaktien und systematischer Trendfolge“. Fordern Sie deshalb den neuen Newsletter „Anlegen mit System“
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