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Kolumne08:08 29.03.16

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Jahrhundert-Hausse bei Goldminen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

mit ihren Investments in Goldminenaktien hatten Anleger von 2011 bis zum Januar dieses Jahres wenig Freude. Anfang Januar starteten die Kurse der Minengesellschaften dann aber dynamisch durch. Als Trendbrief-Leser haben auch Sie von diesem Hausse-Schub schon kräftig profitiert. Denn bereits am 08. Januar haben wir zum Einstieg in Barrick Gold – einem der weltweit größten Goldminenbetreiber – geblasen. Inzwischen liegen Sie bei der Aktie mit knapp 60% vorne, beim Long-Zertifikat auf Barrick Gold sind es sogar bereits mehr als 110%. Das ist aber erst der Anfang. Denn:

Die Hausse bei Goldminen hat gerade erst begonnen

Der NYSE Arca Gold Bugs Index – kurz HUI genannt – hat sich zwar seit Ende Januar bereits verdoppelt. Mit aktuell 168 Punkten liegt dieser Index aber noch meilenweit von seinem Allzeithoch bei 640 Punkten aus dem Jahr 2011 entfernt. Dabei ist der HUI eines der am weitesten beachteten Barometer für Goldminenaktien und beinhaltet 15 der weltweit größten Unternehmen aus diesem Segment. Damit repräsentiert der Index zurzeit eine Marktkapitalisierung von etwa 110 Milliarden Dollar. Die aktuelle technische Situation hat hohe Ähnlichkeit mit dem Beginn der Hausse-Phasen im März 2001 und im März 2009. Konkret:

Auch damals begannen nach jeweils längerem und teilweise sehr heftigem Drawdown neue Bullenmärkte mit dem Überschreiten der 200-Tage-Linien. Genau wie heute stieg der HUI auf breiter Basis. Denn zurzeit befinden sich 14 der 15 Titel im Hausse-Modus – eine Konstellation, die nur in sehr ausgeprägten Trenphasen vorkommt. Hinzu kommt die Wucht der Bewegung. Immerhin notiert der HUI bereits mehr als 30% oberhalb seines GD200. Auch das gibt es nur in sehr starken Trendphasen. Allerdings erfordert die Investition in Goldminen erhöhte Aufmerksamkeit und ein aktives Management. Das bedeutet:

Goldminen sind sehr volatil – aktive Verwaltung ist wichtig

Die Titel sind in aller Regel sehr volatil. Tagesschwankungen von 10% und mehr sind hier völlig normal. Korrekturen in der Größenordnung von 20% innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends sind an der Tagesordnung. Da erfordert es einiges an Fingerspitzengefühl und Erfahrung für ein erfolgreiches Depot-Management. Deshalb:

Bei Engagements in Goldminen ist es wichtig, immer wieder Teilgewinne mitzunehmen und anschließend an schwächeren Tagen erneut einzusteigen oder nachzukaufen. Vertrauen Sie dabei auf unsere Expertise und unsere Erfahrung. Auf Basis der T&M-Strategie beobachten und analysieren wir täglich alle Aktien aus diesem Segment und zeigen Ihnen die lukrativsten Trading-Gelegenheiten. Damit verpassen Sie keinen großen Trend. Garantiert!

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

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Unsere Einstiegs-Strategie: Nicht jeder Tag ist Kauftag. Die Gewinn-Chancen der Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief lassen sich durch die Wahl des richtigen Einstiegszeitpunkts nochmals erheblich verbessern. Dafür bedarf es keinen hellseherischen Fähigkeiten, sondern es gilt, Kauf- und Nachkaufsignale mit Ruhe und Disziplin zu beachten.