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Kolumne10:14 03.06.16

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Keine Angst vor Fed und Brexit

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Anleger, die in diesem Jahr der alten Börsenweisheit „Sell in May and go away“ gefolgt sind, haben im Monat Mai auf gute Gewinne an den Aktienmärkten verzichtet. Denn nach einer kurzen Schwächephase zum Monatsbeginn und einer darauf folgenden zwei Wochen anhaltenden zermürbenden Seitwärtsphase, sind die Kurse zum Monatsende wie Phoenix aus der Asche wieder nach oben geschnellt. So blieben am Ende für die 14 Hauptbarometer, die wir im Trendbrief analysieren, ein durchschnittlicher Gewinn von knapp 2% übrig. Dabei könnte dieser Aufwärtsimpuls zum Monatsende weitreichende Auswirkungen haben. Denn:

Die technische Situation hat sich inzwischen wieder deutlich aufgehellt. Immer mehr Indizes überschreiten die 200-Tage-Linie und signalisieren damit einen neuen Hausse-Markt. Diese als gesund zu bezeichnende Marktbreite setzt sich über die Branchen- bis zu den Länder-Indizes fort. Auf europäischer Ebene erreichte zum Beispiel die Marktbreite auf Basis des Stoxx 600 mit 58% den höchsten Wert seit Dezember des vergangenen Jahres. Konkret befinden sich elf der insgesamt 19 Branchen-Barometer des Stoxx 600 im Hausse-Modus. Ein noch besseres Bild liefert der deutsche Leitindex Dax. Denn:

Zurzeit notieren knapp zwei Drittel der Dax-Aktien oberhalb ihrer 200-Tage-Linie. Diesen bullishen Zustand gab es beim Dax letztmals Ende November 2015. Inzwischen hat der Index allerdings schon eine ausgedehnte Abwärtsbewegung hinter sich. Damit könnte das aktuelle positive technische Bild der Beginn einer mehrere Wochen oder Monate anhaltenden Aufwärtsbewegung sein. Sie sehen:

Brexit und Fed haben langfristig keine Auswirkungen

Wer sich auf Börsenweisheiten wie der zu Beginn erwähnten verlässt, der ist verlassen! Das Gleiche gilt für die heißen Tipps von sogenannten und in aller Regel selbst ernannten Experten. So wird aktuell sehr heftig über die Folgen eines Brexit und einer Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank Fed diskutiert. Diese Entscheidungen stehen beide Mitte des Monats innerhalb einer Woche an. Dabei ist klar:

Egal was die Auguren mutmaßen: Am Ende haben diese Entscheidungen letztendlich nur kurzfristigen Einfluss auf die Entwicklung der Aktienkurse. Denn langfristig sind die Unternehmen selbst für Ihren Erfolg verantwortlich. An dieser Stelle seien nur einmal die unterschiedlichen Entwicklungen von Adidas und Deutsche Bank erwähnt. Während Adidas seit Januar 2000 um mehr als 500% (!) zulegen konnte, ist der Kurs der Deutschen Bank im gleichen Zeitraum um 80% gefallen. Das hat weder mit der Fed noch mit dem Brexit irgendetwas zu tun! Aber als Trendfolger wissen Sie das bereits seit langer Zeit.

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

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Performance Dax-Aktien 1. Halbjahr 2017

Platz: 30
Unternehmen: Daimler
Von 70,71 auf 63,55 Euro
Performance: -10,13%

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