Dax 11184.0 1.80%
MDax 21446.0 0.96%
TecDax 1732.0 0.12%
BCDI 130.84 0.69%
Dow Jones 19559.55 0.05%
Nasdaq 4856.12 0.13%
EuroStoxx 3186.0 1%
Bund-Future 160.19 -0.12%

Kolumne15:54 15.02.16

Börsenexperte und Autor Christian Lukas

Komplizierte Börsenmathematik

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es ist unglaublich, was uns die Aktienmärkte anbieten. Eigentlich sind Aktien in Zeiten niedriger Zinsen eine alternativlose Anlageform. Also, was ist los mit dem Dax? Um die Frage zu beantworten, muss man eine zweite Frage stellen: Sind wir beim Dax in Panik?

An der Börse verdient man Geld, wenn man mit den Wahrscheinlichkeiten handelt. Es gibt aber eine Ausnahme: Ist der Dax in einer Paniksituation, dann zählt die übliche Börsenmathematik nicht. Panik“ gibt es so selten, dass sie eben unwahrscheinlich ist. Viele technische Indikatoren befinden sich in einem überverkauften Zustand. Bei einer Panik zählt das nicht. Deshalb funktioniert in dieser Zeit die Technische Analyse nur unzureichend. Das Gute ist jedoch, dass panische Situationen nie lange andauern.

Die Profis sind bullish

Die wöchentliche Umfrage der Frankfurter Börse zeigt Erstaunliches. Die institutionellen Anleger befinden sich seit einer Woche in Kauflaune. Der Anteil der Bullen ist um 21% angestiegen. Die Verteilung sieht jetzt so aus: Bullen 60% - Bären 27% - Neutrale 13%. Die bullishe Mehrheit geht also ein hohes Risiko ein. Wenn der Dax ansteigt, dann ist die Börsenwelt kurzfristig wieder in Ordnung. Sollte der Dax allerdings die erwartete Performance vermissen lassen, kann sich die Stimmung blitzartig drehen, und einen neuen Verkaufsdruck auslösen.

In eigener Sache

Zweifelsohne hat unser Depot in den vergangenen Wochen gelitten. Ich wähle grundsätzlich Aktien für einen Long-Einstieg aus, die eine relative Stärke zum passenden Index zeigen. Somit ist gewährleistet, dass im Falle eines Marktanstiegs, unsere Position höhere Gewinne aufweist. Sollte der Markt leicht fallen, dann schützt die relative Stärke vor Kursverlusten. Diese Vorgehensweise ist ideal für kurzfristiges Trading. Wenn jedoch panikartige Verkäufe auftreten, dann gibt es mit der beschriebenen Methode Probleme. In diesem Fall werden nämlich unkontrolliert Aktien auf den Markt geworfen. Ganz so, als wären die besten Aktien unappetitlich. Kurze Zeit später wird das natürlich wieder revidiert, aber bis dahin muss man etwas „Börsenschmerz“ ertragen. Altmeister Kostolany sprach gerne von einer besonderen Börsenmathematik. An der Börse ist nämlich 2 + 2 = 5 (Minus 1). Langfristige Gewinner sind diejenigen, die das -1 aushalten.

Top-Börsengewinne wünscht Ihnen

Christian Lukas
Chefredakteur
Dax-Hebel-Trading


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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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