Dax 10525.0 0.11%
MDax 20551.0 -0.04%
TecDax 1686.0 -0.03%
BCDI 128.75 0.00%
Dow Jones 19170.42 -0.11%
Nasdaq 4738.16 0.26%
EuroStoxx 3014.0 -0.05%
Bund-Future 161.12 0.83%

Kolumne09:43 19.04.16

Börsenexperte und Autor Gerhard Mahler

Kurse in der Schwebe

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Börsen durchlaufen eine Art paradoxe Phase. Die Medien sind voller skeptischer Nachrichten zur Konjunktur. Fast jede Organisation, die Banken und die Institute revidieren ihre Wachstumsprognosen für 2016/2017 gegenwärtig abwärts. Zwar nicht viel, aber dies geschieht 2016 zum wiederholten Mal in immer kürzeren Abständen. Bei Konjukturprognosen ist dies über die lange Sicht gesehen zwar der Normalfall. Aber in solcher Dichte ist die Einmütigkeit selten anzutreffen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) beispielsweise erklärt: „Die Risiken seien insgesamt erheblich gewachsen“. Selbst EZB-Chef „Super Mario“ Draghi fürchtet: “Wir sind mit Fragen zur Entwicklung in Europa und dessen Widerstandsfähigkeit gegenüber neuen Schocks konfrontiert.“ Das Paradoxe dabei: Gleichzeitig notieren die US-Aktienbarometer dank zwei Monaten Aufschwung nahe ihren Rekorden. Dort hält die Notenbank die ohnehin zuversichtlicheren Investoren bei Laune. Und steuert mit ihren Statements die Aktientendenz, von der man manchmal den Eindruck bekommt, sie wirke etwas künstlich oder seltsam optimistisch. Denn so robust ist die US-Wirtschaft nun auch wieder nicht.

Europa-Börsen holen auf

Jetzt haben auch die 2016 schwachen Eurozonen-Barometer sprunghaft aufgeholt, gerade als ein neuer Ausverkauf angesagt war. Man sieht gegenläufige Entwicklungen wie steigende Kurse und schlechte Nachrichten an der Börse öfters. Zum Beispiel in den vergangenen Jahren in verschiedenen Krisensituationen dank expansiver Geldpolitik der Notenbanken rund um den Erdball. Oder wenn die Wirtschaft ein Rezessionstal hinter sich lässt und die Kurse die bessere Zukunft vorwegnehmen – Vorlauf normalerweise sechs bis neun Monate. Aber mit solchen Pfunden lässt sich derzeit nicht wuchern. Viel Unsicherheit über dies und jenes ist allgegenwärtig. Die Europa-Börsen verdanken den großen Sprung Mitte voriger Woche der Meldung, wonach es der chinesischen Wirtschaft besser geht, als im Westen angenommen wird. Kann sein, kann aber auch nicht sein.

Gerüchte um das Rohöl

Chinesisches Statistikmaterial folgt eigenen Gesetzen. Für die Kostgänger des ewigen Prinzips Hoffnung aber genügen derlei Botschaften oder auch nur Gerüchte, um abzuheben. Diesen Sonntag beraten die Ölstaaten zum wiederholten Mal über die Begrenzung der Fördermenge. Deshalb ist der Preis deutlich gestiegen. Jedoch weiß man aus Erfahrung: In diesem Geschäft werden Abmachungen nur selten oder auch gar nicht eingehalten. Also wird das Rohöl wieder fallen und die Aktienkurse ebenso, solange es bei dieser Gleichung bleibt, deren Einfluss jetzt schon abnimmt. Schließlich wird die auf Touren kommende US-Berichtssaison mit unterschiedlichen Ergebnissen die Kurse machen. Nicht zu vergessen die kontroverse Zinsdiskussion sowie der Einfluß von Signalen der Chart- und Markttechnik.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur
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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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