Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas stellte Microsoft jüngst die neueste Version des Systems vor, dessen Start für den Herbst dieses Jahrs geplant ist. Erneut konnte der Software-Gigant einige Verbesserungen für den Endverbraucher präsentieren. 2012 könnte aber auch das „Smartphone“-Jahr für den US-Konzern werden. Dazu beitragen soll das von Microsoft und Nokia gemeinsam vorgestellte Smartphone Lumia 900. Auf der CES wurde dafür auch schon einmal kräftig die Werbetrommel gerührt. Ben Rudolph, vielen als „The PC-Guy“ bekannt lieferte sich ein Duell mit den anderen Messebesuchern. Dabei trat er mit dem Lumia 900 gegen die Handys der Besucher an. Ziel des Wettbewerbs war es Alltagstätigkeiten, wie das Verschicken von Fotos möglichst schnell durchzuführen. Nach unbestätigten Meldungen war das Lumia 900 auch in den meisten Fällen der Sieger. Reicht das alles, um auch die Aktie an der Börse wieder zum „Sieger“ zu machen?
Man darf wirklich gespannt sein. Immerhin scheinen die Anleger in der jüngsten Vergangenheit die Zukunftsaussichten von Microsoft positiv zu sehen. So konnte der Aktienkurs zu Beginn dieses Jahres einen Sprung von 9 Prozent erleben. In weit also das neue Betriebssystem, das wachsende Geschäft mit der Spielekonsole Xbox und der neuerliche Versuch mit dem Lumia 900 die Smartphone-Sparte zu erobern, auf ein gutes Geschäft im Jahr 2012 hoffen lassen - man wird sehen. Charttechnisch ist derzeit folgendes Szenario möglich:
Aktuell notiert das Wertpapier noch unter der 30-Dollar-Marke, konnte sich somit sehr deutlich von seinem 52-Wochen-Tief bei 23,65 Dollar und von der mittelfristigen Abwärtslinie (in der Region 27,40 US-Dollar) entfernen. Würde die Aktie die Region um 29/30-Dollar nachhaltig knacken, würde sich daraus Kurspotenzial bis in die Zone um 31 US-Dollar ergeben, darüber wäre dann Luft bis in den Bereich 34/36 US-Dollar – was gleichzusetzen wäre mit einem neuen Mehrjahreshoch. Spekulative Anleger könnten nun mit einem klassischen Call-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN
DE167H, Hebel 4,76; Laufzeitende 11.12.2013; Basispreis 25 US-Dollar) auf diese potenziell steigenden Kurse setzen.
Wer als spekulativer Anleger aber eher meint, dass die Windows-Aktie nach der langen Seitwärtsphase eher nach unten ausbrechen und unter 24 US-Dollar fallen und damit weiteren Verkaufsdruck generieren könnte – der hätte die Möglichkeit dieses Szenario mit einem hebelstarken klassischen Put-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN:
DE7Q6W, Hebel 8,15; Laufzeitende 11.12.2012; Basispreis 30 US-Dollar) umzusetzen - jedoch wie bei einem Call-Engagement auch nicht das Währungsrisiko vergessen!
Stand: 25.01.2012
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