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Kolumne13:42 09.06.16

Börsenexperte und Autor Michael Vaupel

Nachfrage nach Gold im ersten Quartal deutlich gestiegen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

um den Goldpreis wurde es in den vergangenen Wochen etwas ruhiger – und Stück für Stück hat das gelbe Edelmetall einen Teil der seit Jahresbeginn erzielten Gewinne wieder abgegeben. Hier empfiehlt es sich allerdings, über das Tagesgeschäft hinauszublicken. Denn Gold ist seit mittlerweile Jahrtausenden reales Geld. Mit Gold können Sie den Kern Ihrer Kaufkraft erhalten. Zudem sehen die Fundamentaldaten bei Gold derzeit wieder recht bullish aus. Konkret:

Goldpreis in US-Dollar je Feinunze


Im ersten Quartal 2016 ist die Nachfrage nach Gold überraschend stark gestiegen. Der Zuwachs lag bei beachtlichen 21%. Die gesamte Höhe der Nachfrage erreichte damit 1.289,8 Tonnen (Quelle: World Gold Council).

Das kam insofern überraschend, weil eine schwächere Nachfrage von Seiten der Schmuckindustrie antizipiert worden war. Und in der Tat: Dieser Sektor fragte mit 481,9 Tonnen Gold im ersten Quartal deutlich weniger als im entsprechenden Vorjahresquartal nach (-19%). Auch die Nachfrage der Industrie nach Gold für technische Anwendungen ging zurück (-3%). Wie kam es bei Gold insgesamt dennoch zu einem Anstieg der Nachfrage der genannten 21%?

Die Antwort lautet: Es waren Privatanleger(innen), die im ersten Quartal fleißig Gold gekauft haben. Die Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren nahm den Zahlen zufolge zwar nur um 1,7 Tonnen zu. Doch bei Gold ETFs und vergleichbaren Anlageinstrumenten gab es eine regelrechte Explosion der Nachfrage. Wurden im ersten Quartal 2015 über diese Instrumente erst 25,6 Tonnen Gold nachgefragt, waren es im vergangenen Quartal bereits satte 363,7 Tonnen! Wenn das so weitergeht, dürfte das auch den Goldpreis wieder beflügeln. Vergessen Sie nicht: Gold ist reales Geld.

Mit freundlichem Gruß!
Ihr

Michael Vaupel
Redakteur
Börsen-Ausblick

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