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Kolumne16:38 02.06.16

Börsenexperte und Autor Michael Vaupel

Negativ-Zinsen durch die Hintertür

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

Thema Negativ-Zinsen. Noch ist es für Privatanleger nicht soweit, was die Konten bei Banken und Sparkassen betrifft. Nullverzinsung, durchaus, aber dass einem sogar Zinsen berechnet werden für ein Guthaben, das bleibt uns noch erspart. Richtig? 

In den meisten Fällen durchaus. Doch was ist das? Das Handelsblatt berichtet, dass in den vergangenen 12 Monaten insgesamt 26 Banken und Sparkassen die Gebühren für die Kontoführung und/oder Überweisungen erhöht haben. Manche Kunden müssen demnach bis zu 50% mehr Gebühren für ihre Kontoführung bezahlen. 

Dies entspricht sozusagen der Einführung von Negativzinsen durch die Hintertür. Denn letztlich führt diese Vorgehensweise dazu, dass viele Konten aus Anlegersicht mehr kosten (Gebühren) als einbringen (Zinsen). So kann der mögliche nächste Schritt – offizielle Negativ-Zinsen – noch herausgeschoben werden. 

Die Zeichen sind an der Wand. Doch ärgern sollten Sie sich darüber nicht. Es ist definitiv sinnvoll, einen Teil des Vermögens liquide zu halten. Wenn dann dafür Gebühren oder sogar leichte Negativ-Zinsen anfallen, dann sei es so. Hauptsache, der Rest des Vermögens liefert schöne Renditen. Und statt z.B. auf Festgeld oder Kapitallebensversicherungen zu setzen, wäre eine Verhaltensänderung einfach und potenziell rentabel. 

So haben bereits einfache passive Index-Investments (ETFs) auf Dax oder Dow Jones im langjährigen Durchschnitt rund 9% Rendite pro Jahr gebracht. Noch mehr (10%+x) verspricht der BCDI. Und wenn Sie selbst aktiv werden und Überrenditen erzielen möchten, helfen Ihnen die Börsendienste vom TM Börsenverlag, z.B. der boerse.de-Aktienbrief mit den laut objektiven Performance-Kennzahlen besten Aktien der Welt. 

Mit freundlichem Gruß!
Ihr

Michael Vaupel
Redakteur
Börsen-Ausblick

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