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Dax6.364,500,76%Dow Jones12.529,750,26%EUR-USD1,25600,23%
MDax10.281,000,90%Nasdaq2.531,35-0,61%Rohöl (WTI)90,84-0,16%
TecDax755,500,80%EuroStoxx2.168,700,56%Gold1.561,400,07%

Kolumne08:41 01.11.11

Börsenexperte, Experte und Author Gerhard Mahler
Normalkost nach dem Feuerwerk

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

der Jubel nach dem EU-Gipfel ebbt ab und die Aktien-Rallye macht Pause. Dafür erreicht die Flut an neuen Meldungen ihren Höhepunkt: Die meisten Quartalsbilanzen und Ausblicke von den amerikanischen, deutschen, europäischen und asiatischen Konzernen sind inzwischen bekannt. Das Fazit ist positiv: Die Mehrzahl schnitt in puncto Gewinne besser als die Prognosen ab. Doch das Wachstum der Umsätze dürfte insgesamt zu gering sein, um die zukünftigen Erträge günstig genug zu beeinflussen. Daneben zeigen die Daten und Indikatoren zur Konjunktur auf dem gegenüber den vergangenen Monaten deutlich ermäßigten Niveau trotz der vorhandenen Unsicherheiten einen halbwegs stabilen Trend. Insofern muss einem aus heutiger Sicht um die Kurse lange nicht mehr so bang wie in den Crash-Tagen im August/September sein.

Die laufende Berichtssaison wird keine großen Impulse mehr liefern. Analysten und Börsianer wenden sich den Zahlen des vierten Quartals zu, die im Januar 2012 zur Diskussion stehen. Der Gewinntrend zeigt nur leicht abwärts. Aber so weit will ich jetzt nicht vorgreifen. Jede Woche ein Thema sind die wirtschaftlichen Frühindikatoren. Oft eignen sie sich als Ein- und Ausstiegssignal. Denn die Aktienindizes laufen meist synchron. Der Haken dabei: Die Indikatoren wechseln öfters die Richtung oder setzen einen bereits bestehenden Trend verstärkt fort. Es gibt Wendungen, die kaum jemand auf der Rechnung hat, siehe den Boom in Deutschland 2010 oder das unvermutet magere Wachstum in den Vereinigten Staaten 2011. In der vergangenen Woche fiel das US-Verbrauchervertrauen sozusagen miserabel aus, während aus China nach einem leichten Knick unerwartet bessere Kennziffern kamen.

Zudem gilt es, die Beschlüsse der Politik in Sachen Euro-Schuldenkrise zu bedenken, in die jetzt etwas Schwung gekommen ist. Solche externen Faktoren bereiten oft mehr Probleme, als die gewohnten Bestimmungsgrößen. In diesen Tagen ist bei den Indikatoren volles Programm angesagt. Der Kurzfrist-Trader beleuchtet die Lage und präsentiert seine Tendenz-Einschätzung dazu. Unser Trading-Ergebnis 2011: Der Gewinn beträgt dieses Jahr bislang 460%.

Viel Erfolg mit ihren Investments

Gerhard Mahler


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Mahler 's Kurzfrist-Trading-Bilanz

 TrefferquotePerformance
Seit 2007 72% 2158%

Börse aktuell

Wert Aktuell %
DAX 6.333,00 0,40
MDAX 10.231,50 0,00
TecDAX 760,00 1,06
EURO STOXX 50 2.157,70 0,05
Dow Jones Industrial 12.529,75 -0,09
Nasdaq 100 2.539,00 0,30
Gold 1.561,45 0,07
Silber 28,24 0,14
Rohöl (WTI) 90,85 -0,15
Euro/Dollar 1,2560 0,23
Bund-Future 143,80 -0,13