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Kolumne11:52 27.07.12

Börsenexperte, Experte und Author Tobias Pichler
Nutzen Sie das volle Potenzial von Gleitenden Durchschnitten!
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

was das gut geschliffene Küchenmesser für den Koch ist, sind Gleitende Durchschnitte für den Trendfolger – ein unverzichtbares Handwerkszeug. Doch obwohl „GDs“ immer populärer werden, wissen nach wie vor nur wenig Anleger, wie vielseitig diese Hilfsmittel einsetzbar sind. Die klassische Verwendung in Form von Überkreuzungen als Kaufsignal und Unterkreuzungen als Verkaufssignal bei mittel- bis langfristigen Durchschnitten liefert grundsätzlich zufriedenstellende Ergebnisse. Doch kann je nach Anlagehorizont, Volatilität der Märkte und Trendphase auch eine erweiterte Anwendung von Gleitenden Durchschnitten empfehlenswert sein. Denn:

Geglättete Linien stellen „trendFOLGENDE Instrumente“ dar und folgen zunächst einmal Marktbewegungen. Je kurzfristiger dabei der Gleitende Durchschnitt, desto schneller werden Trendwechsel erkannt. Als Trendbrief-Abonnent bekommen Sie daher für unseren System-Trading-Ansatz über unsere Trend-Checks neben Empfehlungen nach der 200-Tage-Linie auch stets Ratschläge für Trend-Tradings nach der 100- sowie nach der 20-Tage-Linie. Der Nachteil bei kurzfristigeren Glättungslinien liegt darin, dass mehr Fehlsignale generiert werden. Diese sind wiederum umso geringer bei langfristigen Durchschnitten, wenngleich dort erst mit einer deutlichen Zeitverzögerung auf Trendwechsel reagiert wird.

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Der Clou besteht daher darin, zwei GDs (einen kurzfristigen und einen längerfristigen) einzusetzen, um bei relativ wenig Fehlsignalen, Trendwechsel schnell zu erkennen. Technische Analysten sprechen hier von der sog. „Double Crossover Method“. Entsprechende Signale werden dabei generiert, wenn der kurzfristigere GD den langfristigen schneidet. Ein Kaufsignal ergibt sich daher durch eine Überkreuzung des langfristigeren durch den kurzfristigen GD und vice versa bei einem Verkaufssignal. Neben der Kombination von 100- und 200-Tage-Linie eignet es sich für mittelfristige Tradings vor allem gut, den GD50 sowie den GD100 zu verwenden. Kommt es bei letztgenannter Konstellation zu einem Signal, kann dieses bspw. dann als „bestätigt“ angesehen werden, wenn der Kurs auch die 200-Tage-Linie kreuzt.

Alleine durch die Anwendung von zwei Durchschnitten können Sie somit das Risiko, Fehlsignale zu erwischen, deutlich minimieren und Trendwechsel dennoch zeitig abpassen. Werden dann auch noch charttechnische Muster angewendet, Hinweise von markttechnischen Indikatoren ernstgenommen und Sentiment sowie Zyklik berücksichtigt, können Einstiegsgelegenheiten mit guten Chance-Risiko-Profilen gefunden werden.

Probieren Sie diese Kombination doch einmal aus.

Mit bester Empfehlung,
Ihr

Tobias Pichler
Redakteur
Trendbrief


P.S.: Tobias Pichler zeigt Ihnen im Trendbrief, wie Sie Ihre Gewinne an den Aktienbörsen „hebeln" und die großen Gewinnmöglichkeiten in Indizes sowie den Devisen-, Zins- sowie Rohstoffmärkten nutzen. Testen Sie jetzt zwei Ausgaben völlig kostenlos.

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