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Kolumne11:14 20.05.16

Börsenexperte und Autor Christian Lukas

Positive Überraschung

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

seit zwei Wochen stehen die Aktienmärkte auf der Stelle. Es geht weder aufwärts noch abwärts. Es ist jedoch kein Stillstand. Bei Betrachtung eines Candlestick-Charts sind aufregende Marktumkehrbewegungen zu sehen. Regelmäßig wird ein starker Kauftag von einem Verkaufstag abgelöst - und umgekehrt. Solche Stimmungsschwankungen sind ein Ausdruck für tiefe Unsicherheit der Marktteilnehmer.

Überraschend positive Berichtssaison

Eine Erklärung bietet die Berichtssaison des ersten Quartals. Während zum Jahresbeginn noch hohe Erwartungen der Analysten auf schwache Unternehmensergebnisse trafen, gab es nun das Gegenteil. Hierbei sollte jedoch erwähnt werden, dass die Analysten teilweise drastische Korrekturen vorgenommen haben, und mit schwachen Zahlen rechneten. Einige findige Analysten haben eine Beat-Ratio aufgestellt. Hierbei wird mit einer Statistik bewiesen, wie oft die Unternehmen die Analysten-Erwartungen geschlagen haben. Nach dem ersten Quartal gibt es eine Überraschung. In 72 % der Fälle wurden die Erwartungen positiv übertroffen. Zum Vergleich: Das langfristige Mittel liegt bei einer Beat-Ratio von 67 %. Falls Sie sich fragen, warum das Mittelmaß nicht bei „logischen“ 50% liegt? Sehr einfach: Unternehmen wollen nicht enttäuschen, deshalb tiefstapeln sie bei den Prognosen.

Unternehmensgewinne = steigende Aktienkurse

Grundsätzlich stehen Aktienkurse mit den Unternehmensgewinnen in einem engen Zusammenhang. Seit dem 3. Quartal 2014 gab es einen Trend zu geringeren Unternehmensgewinnen. Der Trend wurde nun erstmalig im abgelaufenen Quartal gebrochen. Wenn wir davon ausgehen, dass Volkswirtschaften sich zyklisch bewegen, dann gibt es berechtigte Hoffnung auf steigende Aktienkurse in der zweiten Jahreshälfte.

Gestützt wird die Annahme durch das Verhalten der US-Notenbank Fed. Sie ist stetig geneigt, gute Zeitpunkte für eine Zinserhebung zu finden. So etwas würde sie nicht tun, wenn nicht positive Zeichen für Wirtschaftswachstum vorhanden wären.

In den nächsten Monaten kommen wir in einen Zeitraum der traditionell schwächeren Sommermonate. Große Fondsmanager wie George Soros oder Carl Icahn haben sich bereits mit hohen Put-Positionen gegen fallende Aktienkurse abgesichert. Bisher blieben die Aktienmärkte davon unbeeindruckt. Daher deutet einiges darauf hin, dass die Sommerzeit gar nicht so schlecht für Aktienkurse werden könnte.

Viel Erfolg wünscht Ihnen,

Christian Lukas
Chefredakteur
Dax-Hebel-Trader


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Performance Dax-Aktien 1. Halbjahr 2017

Platz: 30
Unternehmen: Daimler
Von 70,71 auf 63,55 Euro
Performance: -10,13%

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