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Kolumne09:29 19.05.16

Börsenexperte und Autor Christoph Kraus

Royal Dutch Shell: Aussicht auf Erholung

Öl- und Gasriesen wie Royal Dutch Shell (RDS) haben seit geraumer Zeit mit den niedrigen Rohstoffpreisen zu kämpfen. Eigene Sparanstrengungen und die Aussicht auf eine Preiserholung lassen jedoch insbesondere beim britisch-niederländischen Unternehmen auf ein Comeback hoffen.

 

Das extrem niedrige Öl- und Gaspreisumfeld belastete im ersten Quartal 2016 das Ergebnis von Royal Dutch Shell, die Markterwartungen wurden aber deutlich übertroffen. Der bereinigte Nettogewinn fiel um 58 Prozent auf 1,55 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt jedoch mit einem noch deutlicheren Rückgang auf 1,04 Mrd. US-Dollar gerechnet. Die Akquisition des Konkurrenten BG-Group ist ab Februar in den Ergebnissen enthalten und steuerte 800 Mio. US-Dollar zum Cashflow und 200 Mio. US-Dollar zum bereinigten Nettogewinn bei. Das Ergebnis war in allen Segmenten rückläufig. Unter dem Strich verdiente Royal Dutch Shell sogar nur noch 484 Mio. US-Dollar, nach 4,4 Mrd. US-Dollar im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

 

Der niedrige Ölpreis war insbesondere im Bereich Erdölförderung zu spüren. Im so genannten Upstream-Geschäft schrieb Royal Dutch Shell einen Verlust von 1,44 Mrd. US-Dollar. Im neuen Bereich Integrated Gas ging der Gewinn um 33 Prozent auf 994 Mio. US-Dollar zurück. In der Regel profitiert das Downstream-Geschäft mit den Raffinerieaktivitäten von einem niedrigen Ölpreis. Allerdings fiel dort der Gewinn aufgrund von niedrigeren Raffineriemargen, geringeren Volumina und Verkäufen von Geschäftsaktivitäten um 24 Prozent auf 2,0 Mrd. US-Dollar.

 

Während sich der Konzern in einem schwierigen Marktumfeld insgesamt überraschend gut schlagen konnte, hatte Royal Dutch Shell weitere gute Nachrichten für Investoren auf Lager. Unsere DZ BANK Analysten werten insbesondere eine weitere Reduzierung der Investitionen in 2016 um 3 Mrd. US-Dollar positiv. Die operativen Kosten sollen im laufenden Geschäftsjahr auf ein Niveau von 40 Mrd. US-Dollar sinken. Auf diese Weise kann sich der Konzern immer besser auf niedrige Ölpreise einstellen. Im Zuge der Übernahme des britischen Gasförderers BG Group hat Royal Dutch Shell diverse Synergieeffekte ausgemacht. Schließlich lassen sich Einsparungen besonders gut erzielen, wenn Geschäftsaktivitäten zusammengelegt werden.

 

Allerdings ist die Übernahme nicht nur aus Kostengründen interessant. Royal Dutch Shell geht es dabei auch um eine Diversifikation des Geschäfts und den Zugriff auf wichtige Gasfelder. Die BG-Akquisition erscheint aus Sicht unserer DZ BANK Analysten damit auch bei einem langanhaltenden Niedrigpreisumfeld attraktiver als bisher. Zudem würde sie die Möglichkeit bieten, das Portfolio optimal aufzustellen. Darüber hinaus haben sich zuletzt die Ölpreise erholen können, so dass Royal Dutch Shell auch von dieser Seite bessere Geschäfte winken. Die von Analystenseite Mitte März leicht nach oben adjustierte Ölpreisprognose und die nochmalige Ausweitung der Sparmaßnahmen sind deshalb auch die wichtigsten Gründe, warum das Anlageurteil für die Aktie von Royal Dutch Shell von „Halten“ auf „Kaufen“ geändert und der faire Wert von 19,00 auf 24,50 Euro angehoben wurde.

 

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung und die fundamentale Analyse des Unternehmens Royal Dutch Shell könnte sich als Alternative zu einem Direktinvestment ein Bonuszertifikat mit Cap der DZ BANK (WKN DGD0XB) auf die Aktie des Ölkonzerns anbieten. Die Endlaufzeit des Bonuszertifikats ist der 23.12.2016 (Fälligkeitstag), während der Cap bei 24,00 Euro liegt und das Bonuszertifikat mit einer Barriere bei 18,00 Euro ausgestattet ist. Der Puffer beträgt damit aktuell 19,75 Prozent. Wenn die Barriere nicht gerissen wird, werden dem Anleger 24,00 Euro ausgezahlt. Bei einem aktuellen Kaufkurs von 21,56 Euro würde dies einer maximalen Rendite von rund 20 Prozent p.a. entsprechen. Die Rückzahlung ist in jedem Fall auf den Höchstbetrag (Cap) begrenzt.
 

Sollte sich die Markterwartung nicht erfüllen und der Kurs der Aktie Royal Dutch Shell an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit auf oder unter der Barriere notieren, verliert der Anleger den Anspruch, den Bonusbetrag zu erhalten. Sollte die Barriere gerissen werden, entspricht der Auszahlungsbetrag dem Schlusskurs der Aktie am Bewertungstag (16.12.2016; Referenzpreis), maximal jedoch dem Cap. Einen Verlust erleidet der Anleger, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger als der gezahlte Kaufpreis ist.

 

 

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Stand 18.05.2016

 

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