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Kolumne14:10 20.05.16

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Setzen Sie auf die richtigen Branchen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

seit Mitte April schwankt der deutsche Leitindex im Bereich von ±5% um die seit Monaten hart umkämpfte 10.000-Punkte-Marke. Da gibt es für mittel- bis langfristige Trendfolger nichts zu verdienen. Bei den meisten anderen europäischen Barometern sieht es nicht viel besser aus. Dennoch lohnt sich ein Blick unter die Oberfläche.

Hierzu betrachten wir zunächst einmal die unterschiedlichen Branchen. Als Basis wählen wir die Branchenindizes des Stoxx600-Index. Dieses Barometer bildet die Kursentwicklung für ein Spektrum von 600 europäischen Aktien ab. Parallel hierzu werden insgesamt 19 Branchen-Indizes berechnet. Die aktuelle markttechnische Situation sieht wie folgt aus:

Von den insgesamt 19 Branchen-Indizes notieren zurzeit nur fünf oberhalb ihrer jeweiligen 200-Tage-Linien. Auf den ersten beiden Plätzen befinden sich die Segmente Öl- und Gas und die Rohstoffe. Die Schlusslichter in diesem Branchen-Ranking sind die Versicherungen und die Banken. Auch die Performance seit Jahresbeginn spiegelt diese Rangfolgen wider. Während Rohstoff- und Energietitel bereits um 10% bzw. 5% zulegen konnten, liegen die Banken und Versicherungen mit Kursabschlägen von 22% bzw. 17% weit abgeschlagen auch hier auf den letzten Plätzen. Im Trendbrief setzen wir diese Entwicklungen in konkrete Empfehlungen um. Dabei berücksichtigen wir natürlich auch Aktien der trendstarken Branchen außerhalb Europas. Konkret:

Mit unseren Trendbrief-Empfehlungen folgen wir einfach den großen Trends und investieren in die trendstärksten Aktien aus den Branchen mit dem größten Trendpotenzial. Dadurch sind wir zurzeit zwangsläufig in zahlreichen Aktien aus dem Energie- und Rohstoffsektor investiert und konnten bis jetzt ganz ordentliche Gewinne einfahren. Dagegen halten wir seit Herbst des vergangenen Jahres eine Short-Position auf Aktien der Deutschen Bank. Bei dieser Position freuen wir uns inzwischen über Gewinne von etwa 50%. Dabei sähen wir es lieber, wenn die Baisse bei den Banken allmählich zu Ende gehen würde . Denn:

Ohne Banken kann es keine breit angelegte Hausse geben

Als zum Jahresbeginn 2015 der Dax über die 12.000-Punkte-Marke kletterte, wurde diese Bewegung durch einen Anstieg des Banken-Index von etwa 15% begleitet. In diesem Jahr sind die Bankaktien bereits um 20% abgestürzt und haben dabei auch die europäischen Leitbarometer mit in die Tiefe gerissen. Die Erfahrung zeigt, dass eine breit angelegte Hausse auf die Unterstützung steigender Bankaktien angewiesen ist. Aber auch ohne Kursanstieg auf breiter Front picken wir als Trendfolger die lukrativsten Trading-Gelegenheiten für Sie aus dem Markt!

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

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Performance Dax-Aktien 1. Halbjahr 2017

Platz: 30
Unternehmen: Daimler
Von 70,71 auf 63,55 Euro
Performance: -10,13%

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