Dax 10525.0 0.11%
MDax 20551.0 -0.04%
TecDax 1686.0 -0.03%
BCDI 128.75 0.00%
Dow Jones 19170.42 -0.11%
Nasdaq 4738.16 0.26%
EuroStoxx 3014.0 -0.05%
Bund-Future 161.12 0.83%

Kolumne10:36 14.06.16

Börsenexperte und Autor Gerhard Mahler

Sind Prognosen nützlich?

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Zukunft ist ein hartes Geschäft, sagen die Trendforscher. Fachleuten gelingt es seltener, halbwegs genau vorauszusagen, in welche Richtung und mit welchem Tempo Konjunktur, Konzerngewinne und Kurse sich verändern. Ein sich ständig wandelndes Umfeld passt in keine Gleichung. Indessen erscheinen Vorhersagen notwendig, weil sie „etwas zusammenhalten“, so die Pariser Trendforscherin Li Edelkoort dieser Tage. Den Unternehmen liefern solche Auguren „Leitbilder und Szenarien für morgen“. Wie heißt es so schön: „Prognosen geben den Märkten eine Struktur“, was zweifelsfrei nicht schaden kann. Und wenn sich die Struktur ändert, gibt es neue Prognosen. So ist die Börse, und von den Bewegungen leben wir.

Das Timing als Herausforderung

Im KFT vor einer Woche haben wir das Thema kurz aufgegriffen. Die Botschaft einiger prominenter Adressen, darunter JP Morgan, Goldman Sachs, Merill Lynch und Deutsche Bank lautete: Möglicherweise stünden die Aktienmärkte vor einer Korrektur bis zu 25%. Zu den bereits bekannten Argumenten ist jetzt die um 0,5% abwärts revidierte Wachstumsprognose der Weltbank auf nur noch 2,4% Plus gekommen. Übrigens soll „Super-Spekulant“ George Soros ebenfalls auf der Short-Seite engagiert sein – und unter Hinweis auf „wirtschaftliche Turbulenzen“ das Gold mögen. Also was Wunder, wenn führende Geldhäuser Vorsicht walten lassen. Jedoch dominiert an den Börsen vorerst die von uns favorisierte uneinheitliche Tendenz mit einem „Hang zum Negativen“, der den Dax am Freitag auf 9800 Punkte führte. Der Euro Stoxx 50 fiel auf die Haltezone um die 2900 Punkte zurück.

Tendenz-Prognose schafft Gewinne

Zuvor hatten die von der festeren Wall Street profitierenden etwas höheren Europa-Kurse nicht genügend Spielraum für einen schnellen Call-Trade gelassen. Versehen mit dem Schmierstoff teureres Rohöl streben der Dow Jones und der Standard & Poors 500 mit kleinen Schritten ihren Bestmarken vom Vorjahr zu, wenn auch unter zunehmend wackligerer Tendenz, die angesichts der massiven Widerstände im Bereich der Gipfelzonen normal ist. Wer recht bekommen wird, die Haussiers oder die Skeptiker, die zunächst an ein Scheitern der US-Trendsetter an den massiven Hürden glauben, ist ungewisser denn je. Die meisten „normalen“ Analysten stellten Anfang des Jahres (Stichworte: reichlich Liquidität, Anlagenotstand) übrigens höhere Indizes für 2016 in Aussicht. Jedenfalls publiziert der KFT für Sie jede Woche eine fundierte kurzfristige Tendenz-Prognose. Sie liefert Ihnen hilfreiche Orientierung beim Geldverdienen.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

Mahler 's Kurzfrist-Trading-Bilanz

 TrefferquotePerformance
Seit 2007 73% 2105%

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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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