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Kolumne17:58 29.03.16

Börsenexperte und Autor Volker Meinel

Smart-Watches – Flop oder Hype?

Nach mehreren erfolglosen Anläufen kommt Bewegung in den Markt für Smartwatches: Laut Marktforschern von IDC hat sich die Zahl der verkauften Endgeräte (zu denen indes auch die Fitness-Armbänder gezählt werden) 2015 auf 78,1 Millionen mehr als verdoppelt.

Etliche Hersteller von konventionellen Uhren hatten vergangene Woche an der Basel World, der wichtigsten Uhrenmesse, neue Modelle vorgestellt. Apple war an der Messe zwar nicht präsent, aber man kündigte vergangene Woche für die USA Preissenkungen für die eigenen Modelle an. Das günstigste Apple Watch-Modell wird in den USA 50 Dollar günstiger verkauft, die Preise beginnen bei 299 Dollar.
 
Apple weist indes die Verkaufszahlen (noch) nicht separat aus und es gibt unter Analysten viele Diskussionen, ob und wie erfolgreich die Smartwatches des iPhone-Konzerns sind. Indirekt ist die Wirkung des Markteintritts von Apple indes deutlich spürbar: Konkurrenten wie Pebble Technologie, ein kleines Unternehmen, das bereits früh auf den Markt gegangenen war, haben vergangene Woche die Reduktion der Belegschaft angekündigt. Als Grund wurde gestiegener Wettbewerbsdruck genannt. Der Aktienkurs von Fitbit liegt ein Drittel unter dem Ausgabepreis beim IPO im Juni 2015 und die Hälfte unter dem Anfang August erreichten Höchststand.
 
Gut positioniert sind bei den Smartwatches die großen Anbieter: Apple und Samsung sind unsere Favoriten aus dem Smartphone-Lager. Beide verfügen über die Schlüsseltechnologie und beide kontrollieren wesentliche Teile der Hard- und Softwarekomponenten. Xiaomi, ein privat gehaltener Smartphone-Anbieter aus China, gilt ebenfalls als viel versprechend. Hinzu kommen Quereinsteiger wie Under Armour, ein trendiger Sportartikelverkäufer aus den USA mit eigenen Ambitionen bei sportlichen Smartwatches und zunehmend größerer Konkurrent von Adidas, Nike und Puma.
Die Anbieter konventioneller Uhren sind indes ebenfalls aktiv: Swatch, der Uhrenkonzern aus der Schweiz, verfügt über ein eigenes Softwareunternehmen, das viele wichtige Patente im Bereich Smartwatches hält. Mit der Integration von stromsparenden Chips in klassischen Uhren geht man einen anderen Weg als die Technologiekonzerne - aber an den Kassen von Geschäften können die Konsumenten mit den Uhren beider Entwicklungsrichtungen problemlos bezahlen.
 
Wer auf eine positive oder auch negative Entwicklung von Smartwachtes setzen mag, kann als Hebelproduktanbieter unter anderem auf Apple und Samsung investieren. BNP Paribas hält dazu eine ganze Reihe an attraktiven Long-  und Short-Produkten bereit.

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Performance: Dax-Aktien 2017 im 1.Quartal 2017

Platz: 30
Unternehmen: BMW
Von 88,81auf 85,50 Euro
Performance: -3,73%

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