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Kolumne09:00 11.02.12

Börsenexperte, Experte und Author Alexander Coels
So geht es nach dem Super-Start weiter
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Aktienmärkte sind fulminant ins neue Börsenjahr gestartet. Der Dow Jones verbuchte bis gestern Abend ein Kursplus von 5,51%. Dabei war der Januar mit einem Anstieg von 3,4% der beste Jahresauftakt seit 1997. Der DAX konnte bislang sogar schon 15,1% zulegen. Allein im Januar kletterte der Index um 9,5%, womit sich der Startmonat 2012 auf Platz vier der besten Januare aller Zeiten einreiht. Dabei dürfte diese Rallye viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben, da die Skepsis angesichts der Schuldenkrise und möglicher Rezession immer noch sehr groß ist. Doch wie geht es nun weiter?

Aus Zyklen-Sicht dominieren 2012 zwei große Kursmuster: Der Jahreszyklus für 2er-Jahre hat den positiven Auftakt bislang sehr treffsicher prognostiziert, weshalb wir davon ausgehen, dass dieses Muster auch in den kommenden Monaten richtungsweisend sein wird. Zudem deckt sich dieser Zyklus gut mit dem typischen Verlauf von Wahljahren (USA) bzw. Vorwahljahren (Deutschland), die speziell für den DAX ebenfalls ein starkes erstes Quartal erwarten lassen. Doch während viele nichtinvestierte Marktteilnehmer angesichts der steigenden Kurse immer mehr unter Druck geraten und auf den fahrenden Zug aufspringen müssen, steht für uns fest, dass sich diese enorme Rallye nicht ewig fortsetzen wird. Denn:

Der Zyklus für 2er-Jahre zeigt für den Aufschwung eine restliche Lebensdauer von vier bis sechs Wochen an, da typischerweise Ende März/Anfang April vorläufige Hochs herausgebildet werden. Im Dow Jones wird dieses Top in der letzten März-Woche markiert, im DAX etwas später in der ersten April-Woche. Natürlich kann es hier immer mal wieder zu Verschiebungen auf der Zeitachse kommen, doch angesichts der überkauften Situation an den Märkten spricht auch die Charttechnik kurz- bis mittelfristig für eine Top-Bildung. Anschließend zeigen beide Zyklen bis in den Spätsommer hinein eine harte Korrektur an. Deshalb:

Die Positionen in unserem Musterdepot sind mit Gewinnen von bis zu 57% nach nicht mal drei Wochen sehr gut angelaufen. Wir werden den Markt jetzt genau auf Möglichkeiten zu Gewinnmitnahmen beobachten, wofür wir spektakulär positive Sitzungen nutzen würden. Sollte es im März tatsächlich zu einer Umkehr kommen, spricht vieles für ein sehr schwaches zweites Quartal. In diesem Fall gilt es, Baisse-Derivate einzukaufen, die wir bei fallenden Kursen ausbauen. Welche Werte aus Zyklen-Sicht in den kommenden Wochen besonders gut abschneiden dürften, lesen Sie wie immer auf den nächsten Seiten.

Ihr

Alexander Coels


P.S.: Alexander Coels ist Zyklen-Trader-Chefredakteur und unterstützt Sie mit konkreten Derivate-Empfehlungen, die in ein real geführtes Musterdepot münden. Hier können Sie den Zyklen-Trader 14 Tage kostenlos testen!

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Seit Mai 2005 +514,14%

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Alexander Coels im Interview


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