Dax 11029.5 0.38%
MDax 21293.0 0.24%
TecDax 1730.5 0.03%
BCDI 129.94 0.00%
Dow Jones 19549.62 1.55%
Nasdaq 4850.5 0.01%
EuroStoxx 3153.0 -0.05%
Bund-Future 160.33 -0.04%

Kolumne18:06 14.11.12

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

So wird Ihr Vermögen sicher: Asset-Allocation und Rebalancing

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

nachdem die Präsidentschaftswahlen abgehakt sind, wird in den Medien nun das den USA drohende „fiscal cliff“ thematisiert, das automatische Haushaltssperren und Steuererhöhungen vorsieht. Doch es kann eigentlich darauf gewettet werden, dass die „Lösung“ einmal mehr darin münden wird, einfach die gesetzliche Schuldenobergrenze weiter nach oben anzupassen, also noch mehr Geld zu drucken. Deshalb:

Gold als Geld sowie Aktien als Investment sind bis auf Weiteres alternativlos. Dabei ist es eminent wichtig, die eigene Vermögensaufteilung nicht von Markt-Performances bestimmen zu lassen, sondern selbst aktiv festzulegen, in regelmäßigen Abständen zu überprüfen und damit zu adjustieren. Auf Neudeutsch wird hier von „Asset-Allocation“ sowie „Rebalancing“ gesprochen, und ich möchte diesbezüglich gerne die Kernaussagen aus meinem Schlussvortrag an unserem Tag der offenen Tür wiederholen. Konkret:

Eine sinnvolle Asset-Allocation Ihres freien Vermögens könnte z.B. bedeuten, 40% an der Börse einzusetzen, 40% in Gold zu investieren und 20% Liquidität zu halten. Ein solcher Cash-Anteil empfiehlt sich, um bei heftigen Kurseinbrüchen stets Nachkaufchancen wahrnehmen zu können, während die punktuelle Liquidität/Investmentquote innerhalb der beiden Hauptanlageklassen natürlich von den jeweils aktuellen Kurstrends abhängig gemacht werden sollte.

Ist die Vermögensstrukturierung festgelegt, dann gilt es, diese in regelmäßigen Zeitabständen zu überprüfen. Da die Börsen zu starken Winter- und schwachen Sommermonaten neigen, bieten sich dafür der 30.09. und der 31.03. an. Rebalancing bedeutet nun ganz einfach, die angestrebte Asset-Allocation durch Käufe und Verkäufe wiederherzustellen. Nach einem Halbjahr mit überdurchschnittlichen Kursgewinnen im Börsenbereich wären dort dann also Gewinnmitnahmen vorzubereiten, um den Börsenanteil wieder auf 40% zu reduzieren und dafür die Gold- sowie Liquiditätsquote zu erhöhen. Und verbucht Gold eine klare Outperformance, sind die nächsten Käufe einfach so lange zurückzustellen, bis die beabsichtigte Vermögensquote wieder erreicht ist. Das bedeutet:

Durch diese regelmäßigen Umschichtungen reduzieren Sie Ihre Portfoliorisiken, denn Ihr Depot bleibt stets im Lot. Sie wissen damit immer, wo Sie über- bzw. unterinvestiert sind, handeln strategisch antizyklisch (mit Trendwechseln automatische Gewinnmitnahmen und dafür Verstärkung zurückgebliebener Märkte) und zwingen sich zu einer disziplinierten Anlagestrategie. Genauso gilt es dann auch innerhalb des Börsenportfolios zu agieren. Konkret:

Ihr Depot sollte wie eine Pyramide aufgebaut sein, die auf einem breiten Fundament konservativer Investments steht. Genauso wie sich die Pyramide nach oben verjüngt, sind mit den Risiken auch die Depotanteile der spekulativeren Anlageklassen konsequent zu reduzieren. Als Depotbasis empfehlen sich natürlich Champions-Aktien, die z.B. 70% des Portfolios ausmachen könnten. Für den dynamischen/spekulativen Anteil von vielleicht 20%/25% würden Turnaround-, Emerging-Markets- und Rohstoff-Aktien infrage kommen, und 5%-10% wären für Derivate-Tradings zu reservieren.

Rebalancing würde nun bedeuten, nach einer Phase hoher Derivategewinne z.B. wieder die Depotbasis zu verstärken oder nach starker Champions-Performance mit Blick auf die nächste Korrektur den Derivateanteil zu erhöhen. Das Ganze ist weitaus einfacher, als es sich vielleicht liest, und im Börsenverlag haben wir für alle Märkte geeignete Börsendienste. Fordern Sie jetzt einfach kostenlos unser druckfrisches Verlagsprogramm an – ich bin mir sicher, dass Sie überrascht sein werden! ...

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


PS: Dies ist das Editorial aus dem boerse.de-Aktienbrief, dem Börsenbrief für die laut Performance-Analyse 100 erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt. Wenn auch Sie Ihr Kapital mit diesen Champions-Aktien im Schnitt alle vier Jahre verdoppeln wollen, lade ich Sie herzlich ein, den boerse.de-Aktienbrief hier 14 Tage kostenlos zu testen.

TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 13,76 17,12 24,46%
Gold 637,40 1.177,65 84,76%
BCI 15.134,60 26.753,40 76,77%
Apple 12,61 111,03 780,32%
Nestlé 26,51 63,04 137,81%
BCDI 35,54 129,94 265,62%
Volltextsuche
Neu Im Fokus
Aktueller Chart
  • Massiver Kursgewinn seit Italien-Referendum!
  • Überraschender Gewinn im dritten Quartal!
  • War das erst der Anfang?

Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

Tipp: Alles zu den langfristig sichersten und erfolgreichsten Aktien der Welt erfahren Sie im kostenlosen Newsletter „Aktien-Ausblick“, den Sie hier gerne anfordern können...
Wie defensive Investments alle anderen schlagen
Wie defensive Investments alle anderen schlagen
Eine bekannte Börsenweisheit besagt, Anleger sollen Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen. Doch viele Börsianer wissen, wie schwer es ist, diesen Leitspruch in der Praxis umzusetzen. Dabei lässt sich dieses Prinzip ganz einfach anwenden – mit defensiven Aktien. Denn der Erfolg defensiver Investments funktioniert nach genau diesem Schema.