Kolumne18:20 09.08.12
Sommer-Rallye gewinnt Tempo
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
wie beschrieben setzt sich der Aufwärtstrend an unseren Märkten ungerührt vom Euro-Dilemma fort. Die Ausgangssituation ist überaus spannend. Griechenland hat am 20. August kein Geld mehr und hinter den Kulissen wird fieberhaft an der Euro-„Rettung“ gearbeitet. Dieses wenig erfolgversprechende Vorgehen treibt das Geld an die Börsen, wie unsere Daten zeigen. Im Einzelnen:
Vorgesehen ist nunmehr, dass ein in Schwierigkeiten geratenes Euro-Land beim Euro-Stabilitätsmechanismus EFSM Hilfe beantragen kann (Kredite, Unterstützungen für Banken sowie den Kauf von Staatsanleihen). Eine „Troika“ aus IWF, EZB und EU-Kommission soll dann überwachen und bewerten, ob diese Unterstützung gerechtfertigt wäre. Das ist undemokratisch (da kein Parlament Zugriff auf die Vergabe hat) und führt grundsätzlich dazu, dass neues Geld produziert wird. Ein ehemaliges, bislang anonymes Mitglied der Bundesregierung ließ über Focus Money sogar verbreiten, (damit) sei für den Euro in 18 Monaten alles vorbei. Für uns Trendfolger stellt dies jedoch kein Problem dar, im Gegenteil:
Der Markt bildet dank neuer Geldströme nun klarere Trends aus und eröffnet deutlich bessere Chancen. Denn selbst in der aktuellen Ferienzeit steigt das Handelsvolumen stets an. Wir erleben aktuell mit täglich durchschnittlich 31,86 Millionen Aktien das größte Handelsvolumen seit Ende April (z.B. 2,5 Millionen mehr als vor vier Wochen), begleitet von anziehenden Kursen. Schließlich führt die steigende Geldmenge auch zu einer Zinswende, von der auf längere Sicht Sachwerte ganz erheblich profitieren dürften. Dabei hat die Umlaufrendite, in der Renditen aller erstklassigen inländischen Anleihen zusammengefasst werden, am 23. Juli ein Allzeittief erreicht (0,94%) und seitdem kräftig aufgesattelt. Aktuell stehen wir bei 1,12% und damit 19% höher. Noch hat die Umlaufrendite den GD200 von 1,5% nicht überwunden, steuert aber strikt darauf zu. Damit eröffnen sich für uns Trendfolger beste Chancen an den Aktienmärkten, denn:
Daher ist eine weitergehende Flucht von Geld in Sachwerte wahrscheinlich. Anziehende Renditen entstehen bei Anleihen durch Kursverluste. Deshalb wandern Geldmitteln an
Aktienbörsen: Zuletzt haben mit dem
Dax,
TecDax,
Bovespa oder
Euro Stoxx 50 verschiedene Märkte ihren höchsten Gewinn (in einer Kalenderwoche) seit mehr als neun Monaten erreicht. Die europäische Sammelbörse schaffte mit fast 10% Plus sogar den höchsten Zuwachs seit dreieinhalb Jahren. Trendfolger wissen aus Erfahrung:
In sich verstärkenden Trends gibt es nach oben keine Grenzen. Und deshalb heißt es aktuell: Verstärken Sie bitte die Long-Positionen – auch und gerade in der Krise. Und nehmen Sie mit uns den vermutlich nächsten Mega-Trend auf: steigende Zinsen. Maßstab dafür ist der Bund-Future, siehe Seite 6.
Handeln Sie erfolgreich!
Ihr
Janne Jörg Kipp
Chefredakteur
TrendbriefP.S.: Janne Jörg Kipp ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 25. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings.
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