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Kolumne10:45 19.06.12

Börsenexperte, Experte und Author Gerhard Mahler
Startet jetzt der nächste Hausse-Schub?
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es waren selten stürmische Börsentage seit den letzten Parlamentswahlen in Griechenland am 6. Mai 2012. Die Pattsituation an der Ägäis sorgte für Verwerfungen und Nervosität auf dem Parkett, wie es am VDax abzulesen war. Das sogenannte „Angstbarometer“ legte allein in den vergangenen sechs Wochen beunruhigende 25% zu und kletterte erstmals seit Dezember über die Marke von 30 Punkten, die historisch gesehen als „kritische“ Schwelle bezeichnet werden kann. Zeitgleich lösten sich die Gewinne aus dem ersten Quartal in Luft auf, und die Kurse fielen unter die 200-Tage-Linie zurück, worauf auch Charttechniker zur Vorsicht mahnten. Nun wurde in Griechenland erneut gewählt. Konktret:

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Vom Schicksalstag für den Euro war die Rede und ein Horrorszenario nach dem anderen wurde in den breiten Medien skizziert. Nach den ersten Prognosen stellte sich jedoch schnell heraus: Die Staatengemeinschaft kommt vorerst mit einem blauen Auge davon. Denn das Kopf-an-Kopf-Rennen entschieden die proeuropäisch eingestellten Konservativen hauchdünn für sich. Die Börsen feiern und legen in der ersten Reaktion zu. Für den Dax geht es daher zur Wocheneröffnung direkt 1% auf 6300 Punkte nach oben. Welche langfristigen Verwerfungen sich jedoch aus dem Wahlergebnis ergeben, und inwieweit die Folgen die Börsen tangieren, ist momentan noch nicht absehbar. Die meisten Kommentare waren dementsprechend zurückhaltend, zumal neben Griechenland schon längst die Schwergewichte Spanien und Italien ins Fadenkreuz genommen wurden. Das heißt:

Im Kurzfrist-Trader sind wir gut daran beraten, an unserer Strategie, Gewinne schnell zu realisieren und so flexibel zu bleiben, festzuhalten. Denn es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis ein Teil des Glanzes abbröckelt und die Skeptiker wieder Oberwasser bekommen. Nach schnellen Gewinnen von 10% mit Long-Zertifikaten auf Deutsche Euroshop, 12% mit Silber- und Aareal Bank-Calls sowie 18% durch den Einsatz von MDax-Short-Engagements, planen wir bei unseren laufenden Commerzbank-Calls ebenfalls zügig Gewinne einzustreichen. Welche charttechnischen Schlüsselstellen Sie zudem jetzt kennen sollten und wie weit die Erholung den Markt noch nach oben treiben kann, lesen Sie im aktuellen Kurzfrist-Trader.

Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr

Gerhard Mahler
Chefredakteur
Kurzfrist-Trader

Mahler 's Kurzfrist-Trading-Bilanz

 TrefferquotePerformance
Seit 2007 72% 1986%

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