Dax 11566.5 -0.54%
MDax 22541.0 0.21%
TecDax 1848.25 0.52%
BCDI 137.22 1.51%
Dow Jones 19878.0 -0.1%
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Bund-Future 163.72 0.1%

Kolumne18:23 25.07.12

Börsenexperte und Autor Thomas Müller

Statt Risiko ohne Rendite hohe Sicherheit und beste Gewinnperspektiven

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

wenn die Medien linke Spinner zitieren, die zur Haushaltssanierung eine Zwangsabgabe einführen möchten, dann befinden wir uns im Sommerloch. Wenn die Idee aber vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stammt und bereits Vermögen ab 250.000 Euro zur Zeichnung einer Pflichtanleihe gezwungen werden sollen, dann sind diese Hirngespinste ärgerlich. Doch wenn sogar das Finanzministerium solche Phantastereien für „interessant“ hält – selbst mit dem Hinweis „für Euro-Staaten, die ein besonders schwieriges Verhältnis haben zwischen dem Steueraufkommen und dem Privatvermögen“ –, dann können Sie erahnen, was in der Zukunft alles möglich ist.

Im Hier und Heute verlieren Anleger, die auf Zins- und Versicherungsprodukte setzen, durch die finanzielle Repression. Denn Zinsen unterhalb der Inflationsrate bedeuten eine negative Realverzinsung und damit eine unsichtbare Steuer auf Finanzvermögen. Somit können Staaten ihre reale Schuldenlast senken, während die Renditen durch Staatsanleihenkäufe der Zentralbanken und regulatorische Maßnahmen (Eigenkapitalhinterlegungen) künstlich niedrig gehalten werden.

Die Zeche zahlen zunächst einmal die konservativsten Anleger, die Sicherheit mit Rendite anstreben, aber unbewusst auf Risiko ohne Rendite setzen und dadurch auf eine gewaltige Lücke in der Altersvorsorge zusteuern. Von diesem Umfeld profitieren alle Arten von Sachwertanlagen, wenngleich deutsche Investoren zurzeit anscheinend allein Immobilien im Fokus haben, womit hier die nächste Falle zuzuschnappen droht. Denn massiv steigende Immobilienpreise/Baukosten und völlig ausgebuchte Bauhandwerker werden kein Dauerzustand sein. Zumal:

Die Bedeutung von Immobilen als Inflationsschutz ist zwar tief im deutschen Bewusstsein verankert, wird aber überbewertet. So zitiert die FTD eine aktuelle Studie, nach der die Preisentwicklung am Wohnungsmarkt ganz primär an das Wirtschaftswachstum gekoppelt ist, führt doch eine schrumpfende Wirtschaft automatisch zu einer rückläufigen Nachfrage und damit auch zu fallenden Preisen. Und wenn es hart auf hart kommt, dürfte die Zwangsabgabe für Immobilienbesitzer sicher sein. Deshalb:

Setzen Sie vornehmlich auf hochliquide Sachwerte, also Aktien und Edelmetalle. Dabei verstehen sich Unzen bzw. Barren als Geldersatz, der nicht inflationiert und nicht weggenommen werden kann (in einen Zehn-Liter-Eimer passen 190 Kilogramm Gold!). Aktien hängen zwar als Produktivkapital ebenfalls am Tropf der Konjunktur, stellen langfristig aber die ertragreichste Anlageform überhaupt dar. Das war in den vergangenen 100 Jahren so – trotz Weltkriegen, Währungsreformen und Weltwirtschaftskrisen – und das wird auch in Zukunft so sein, wobei Aktionäre noch nie in der Geschichte mit Zwangsabgaben belegt wurden. Bitte machen Sie sich das bewusst und investieren Sie mit langfristiger Perspektive in die besten Aktien der Welt. Unsere Champions bieten hohe Sicherheit und beste Gewinnperspektiven.

Mit bester Empfehlung
Ihr

Thomas Müller
Herausgeber
boerse.de-Aktienbrief


PS: Dies ist das Editorial aus dem boerse.de-Aktienbrief, dem Börsenbrief für die laut Performance-Analyse 100 erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt. Wenn auch Sie Ihr Kapital mit diesen Champions-Aktien im Schnitt alle vier Jahre verdoppeln wollen, lade ich Sie herzlich ein, den boerse.de-Aktienbrief hier 14 Tage kostenlos zu testen.

TM's empfohlene Sachwertinvestments

Wertvor 10 JahrenKurs akt.Performance
Silber 12,62 16,81 33,20%
Gold 627,05 1.190,35 89,83%
BCI 15.565,40 27.568,50 77,11%
Apple 13,88 119,04 757,91%
Nestlé 27,12 69,31 155,59%
BCDI 37,58 135,18 259,71%
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Performance: Dax-Aktien 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 8,93 auf 6,79 Euro
Performance: -24,90%

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