Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
die Zeit der Rückblicke, Ausblicke, Prognosen und Bilanzen ist da: Wir wollen uns kurz fassen: Höchst erstaunlich vor dem bekannt problematischen Hintergrund ist das positive Abschneiden der maßgeblichen US-Börsenindizes Dow Jones, Standard & Poors 500 und Nasdaq 100, die gegenüber Jahresanfang vier Tage vor dem großen Ultimo jetzt mit 6,2%, 2% und 3,1% allesamt im Plus stehen. Ihre Performance verdanken die Trendsetter dem moderaten Wachstum der US-Wirtschaft mit erstaunlichen Gewinnen ihrer internationalen Konzerne und der konsequent lockeren Geldpolitik. Tief im Minus dagegen rangieren der DAX (-15%) und auch der Eurostoxx 50 (-17,5%). Zur Begründung mag das Stichwort „Eurokrise“ genügen, deren negative Wirkung der
Kurzfrist-Trader (KFT) ausführlich geschildert hat. Kein einziger europäischer Aktienindex von Rang schafft dieses Jahr eine positive Performance. Es müsste schon ein Aktienwunder geschehen, um dies bis Silvester zu bewerkstelligen. Selbst die asiatischen Börsenindizes sind dieses Jahr erheblich geschrumpft. Wie geschildert war 2011 das Jahr der Achterbahnkurse und der Extreme. Doch hat der KFT die raschen Trendwechsel gewinnbringend nutzen können. Das Trading-Ergebnis steht per heute mit 457% im Plus. Aber das alte Jahr geht und das neue kommt.
Die Börsianer interessieren sich vor allem für die Zukunftsaussichten. Hier überwiegt die Skepsis. Das langsamere Wachstum der Unternehmensgewinne wird einem Kurssprung im Wege stehen. Die entscheidende Frage ist: Eskaliert die Staatsschuldenkrise und kommt die Weltwirtschaft dadurch mehr unter Druck? Falls ja, ist die nächste Baisse-Attacke nicht weit. Anderenfalls geht die Hoffnung dahin, dass sich die Lage 2012 nach einem von größeren Schwankungen geprägten Start entspannt. Und somit die Märkte wieder besser kalkulierbar werden (Aktien,Währungen, Rohstoffe). Die Voraussetzungen dafür sind gar nicht so schlecht. Jedoch sind alle Prognosen mit Vorsicht zu genießen. Die Zukunft sei ein hartes Geschäft, erklären die Trendforscher übereinstimmend. Nur selten gelingt es den Analysten, präzise vorauszusagen, in welche Richtung und mit welchem Tempo Unternehmensgewinne, Konjunktur und Kurse sich verändern. Selbst ausgeklügelte Methoden und Modelle können dies nicht gewährleisten. Der KFT jedenfalls strebt auch für 2012 ein gutes Trading-Ergebnis an und für Ihr Vertrauen möchten wir uns bedanken.
Viel Erfolg mit Ihren Investments
Ihr
Gerhard Mahler
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