Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
müsste EZB-Chef Mario Draghi neue Euros tatsächlich auf Papier drucken, wären ernsthafte Sorgen um Europas Wälder angebracht. Doch heutzutage besteht Geld hauptsächlich aus elektronischen Zeichen in Bankcomputern. Gelddrucken ist somit umweltfreundlicher geworden, allerdings auch um einiges schneller. Naturschützer dürfen daher aufatmen. Mario Draghi hatte im Dezember eine schicksalshafte Wahl zu treffen. Etwas musste geopfert werden: Des Euros Kaufkraft oder die Einheit der Euro-Zone.
Zentralbankern fällt eine solche Wahl für gewöhnlich leicht. Auch Super-Mario (Draghis Spitznahme in Finanzkreisen) entschied sich für den politisch korrekten Weg und druckte massiv Geld. Anders als Ben Bernanke redet Draghi nicht viel übers Gelddrucken, sondern tut’s einfach: 489 Milliarden Euro im Dezember. In vier Wochen folgt der zweite Streich. Ernst zu nehmende Schätzungen gehen teilweise von mehr als 1.000 Milliarden Euro aus. Klarer könnte Draghis Botschaft kaum sein: Europas Währungszone wird zusammengehalten, koste es was es wolle. Früher ermöglichten deutsche Staatsanleihen Sparern risikolose Renditen, mittlerweile nur noch renditelose Risiken. Konservative Investoren werden mehr und mehr zum Spekulieren gezwungen. Selbst Dauerpessimist Marc Faber empfiehlt inzwischen Aktienkäufe zum Vermögenserhalt. Unter diesen Umständen ein vernünftiger Rat.
Seit Jahresbeginn generiert das im Aktien-Trend-Investor angewandte Trendfolge-System quer durch alle beobachteten Emerging Markets und Sektoren beinahe täglich neue Kaufsignale. Die Situation gleicht dem lukrativen 2009er-Hausse-Start. Vor vier Wochen empfahlen wir den Einstieg in einen südostasiatischen Markt. Aktuell beträgt das Plus bereits 8%. Unsere gerade einmal zwei Wochen alte indische Aktienempfehlung liegt sogar mit +15% im Gewinn. Zwei weitere +30%-Kandidaten aus Asien werden heute vorgestellt. Wo wird all das westliche Kapital Schutz suchen? In angeblich sicheren Euro-Staatsanleihen? Wohl kaum. Der größte Batzen dürfte in zukunftsträchtigere, finanziell solide, asiatische und lateinamerikanische Märkte abfließen und dort für neue Hausse-Schübe sorgen. Wer die Kaufkraft seines Vermögens erhalten will, muss diese Chancen nutzen. Im Aktien-Trend-Investor zeigen wir Ihnen, wie es geht.
Herzliche Grüße und achten Sie auf den Trend
Daniel Haase und Gerd Ewert
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