Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,
lassen wir einmal das ganze Drumherum mit der EU-Schuldenkrise und dem ewigen Griechenland-Problem außen vor. Konzentrieren wir uns als DAX-Trader einfach wieder einmal nur auf die Fakten. Daher meine Frage an Sie: Wussten Sie, dass Deutschlands Leitindex im internationalen Vergleich ganz weit oben mitspielt?
Im Vergleich mit den wichtigsten internationalen Leitindizes belegt das deutsche Leitbarometer mit einer Jahresperformance von 15,10% einen guten vierten Platz.

Gerade einmal die Indizes der BRIC-Länder Russland und Indien sowie der türkische Aktienmarkt legten in 2012 bisher noch höhere Gewinne hin. Sie lesen richtig:
Da kann der Dow Jones nicht mithalten. Der US-Old-Economy-Index legte im selben Zeitraum nur um "magere" 5,4% zu. Aber es ist nicht nur der DAX, der „obenauf“ ist. Auch MDAX und TecDAX sind im oberen Teil der Performance-Tabelle zu finden. Nun stellt sich natürlich die Frage:
Ist der DAX zu schnell nach oben gelaufen? Waren das zu viele Vorschusslorbeeren? Schauen wir uns einmal den DAX genauer an:

Im Intraday-Verlauf ist der DAX jetzt dreimal an der Marke von 6.830 Punkten gescheitert. Erst darüber würden sich neue Kaufsignale ergeben, die einen Ansturm auf 7.000 Punkte möglich machen. Der Aufwärtstrendkanal ist aber noch intakt, sodass strenggenommen keine Verkaufssignale vorliegen. Aber Vorsicht:
Es sollte auf die untere Trendkanalbegrenzung zwischen 6.660 und 6.680 Punkten geachtet werden. Darunter wird ein Pullback auf den GD200 möglich, der im Augenblick zusammen mit der Marke von 6.300 Punkten eine solide Unterstützung bildet. Wenn Ihnen das zu stressig oder zu anstrengend ist – lassen Sie es mich für Sie machen. Mein Angebot an Sie:
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Mit bester Empfehlung
Ihr
Sebastian Hoffmann