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Kolumne17:24 16.02.12

Börsenexperte, Experte und Author Janne Jörg Kipp
Trendfolge trotzt dem Finanzskandal
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

die Situation an den Finanzmärkten spitzt sich zu, denn alle Beteiligten müssen ihre Karten aufdecken. Dabei werden jetzt Rechnungen präsentiert, vor denen Sie sich als Investor fast ausschließlich mit unseren Trendfolge-Instrumenten schützen können. Eine kühne Behauptung, doch urteilen Sie selbst:

Die skandalöse „Lösung“ in Griechenland wird immer konkreter. Der Schuldenschnitt, bei dem private Gläubiger wie Banken „freiwillig“ auf Geld verzichten müssen, mutiert tatsächlich zur Zwangsenteignung. Dabei wird die griechische Regierung unter Zustimmung der internationalen Politik jetzt sogar rückwirkend ihre Anleihebedingungen ändern. Kalt erwischt werden so Investoren, die ohne Rücksicht auf Trends griechische Anleihen mit Laufzeitende März gekauft haben. Auch hier zeigt sich, wie schnell antizyklische „Buy-and-hold“-Parolen zur Falle werden. Noch deutlich sehe ich Schlagzeilen vom 16. November vor mir: „376% Rendite mit Griechenland-Anleihen“, hieß es. Dieselben Titel „rentieren“ jetzt mit 1273% – wenn sie am 20. März vollständig zurückgezahlt würden. Indes:

Als Trendfolger brauchen wir nicht mit zu zittern, sondern geben einfach dem Markt recht. Die Anleihe notiert mit beeindruckenden mehr als 50% Abstand unter dem GD200, woraus sich eine maximale Trend-Stärke für Put(!)-Engagements ergeben würde. Drehen wir das Rad an diesem Beispiel etwas weiter zurück, zeigt sich die Schutzwirkung unseres Trendfolge-Systems noch deutlicher. Denn schon im April 2011 hätten wir als Trendfolger verkauft, da der Schuldtitel den GD200 bei Kursen von 90% unterkreuzte. „Buy-and-Hold“-Investoren, auch in Redaktionen deutscher Finanzmagazine, haben seitdem 60% Verlust eingefahren. Nur:

Wir setzen den GD200 sowie die daran orientierten Indikatoren Trend-Stärke und Trend-Breite auch in der Krise gewinnbringend für Sachwerte wie Aktien und Indizes als Kompass ein. Seit Jahresanfang sind wir hier daher auf der Long-Seite. Dabei wechselten 13 Indizes neu in den Aufwärtstrend, womit unser Indexbarometer (Anteil der Hausse-Märkte) von 6% auf 88% stieg. Das Plus in nur sechs Wochen beträgt satte 12%, wodurch sich Indizes bislang als sicherer Hafen 2012 erwiesen. Denn deren Abstand zur 200-Tage-Linie veränderte sich seit Jahresultimo von -9% auf +5%. Den größten Satz machten neben dem indischen DBIX Märkte des deutschsprachigen Raums: ATX (+17%), Dax (+18%) und MDax (18%). Solche Fakten entscheiden über Art und Höhe unserer Investitionen, denn der Markt hat immer recht. Daher bleiben wir long in Aktien investiert (Gewinne im Dax durchschnittlich 18% in 33 Tagen) und werden nicht wie „Buy-and-hold“-Fatalisten auf dem falschen Fuß erwischt.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Janne Jörg Kipp


P.S.: Janne Jörg Kipp ist Trendbrief-Chefredakteur und unterstützt Sie täglich mit konkreten Empfehlungen zu den lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen, Zinsen sowie Rohstoffen. Der Trendbrief erscheint mittlerweile im 24. Jahrgang und ist heute der maßgebliche Börsenbrief für Trends & Tradings. Profitieren Sie jetzt 14 Tage von allen Empfehlungen völlig kostenlos!

Kipp 's beste Trend-Empfehlungen 2011

WertKaufk.Verkaufsk.Gewinn
Silber Long-Zert. 3,50 13,86 296,00%
Silber Long-Zert. 2,60 9,64 270,77%
Silber Long-Zert. 3,48 11,17 220,98%

Video Interview

Janne Jörg Kipp im Interview


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