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Kolumne14:17 26.05.16

Börsenexperte und Autor Rudolf Wittmer

Trendfolge und psychologische Fallen

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

viele erfahrene Börsianer behaupten, dass 90% der Börsen-Kurse reine Psychologie sind. Ob diese Aussage tatsächlich richtig ist, können und wollen wir an dieser Stelle gar nicht bewerten. Was wir aber wissen, ist die Tatsache, dass auf Anleger an der Börse zahlreiche psychologische Fallen lauern. Eine davon ist Ungeduld oder die Angst, den nächsten großen Trend zu verpassen. Dabei gibt es eine sehr einfache und besonders effiziente Möglichkeit, dieser Falle zu entgehen. Denn:

Mit der 200-Tage-Linie steht uns ein zuverlässiger Ratgeber zur Seite, der völlig emotionslos die Richtung des Marktes anzeigt. Das Geniale dabei: Dieser Indikator irrt sich nie! Sind die Kurse oberhalb des GD200, dann unterstellen wir einen Aufwärtstrend, darunter liegt per definitionem ein Abwärtstrend vor. Eine falsche Interpretation dieses Indikators ist damit ausgeschlossen. Aber:

Was machen wir, wenn der Kurs eines Index oder einer Aktie um die 200-Tage-Linie pendelt? Dann müssten wir theoretisch unsere Position sehr oft anpassen, wodurch hohe Transaktionskosten und unter Umständen auch viele kleine Handelsverluste entstehen. Für diesen Fall bieten wir zwei Lösungsansätze an:

Einerseits können Sie sich an der T&M-Strategie orientieren. Hierbei investieren Sie bei geringem Abstand zur 200-Tage-Linie nur sehr kleine Beträge. Danach erhöhen Sie mit steigender Differenz zur 200-Tage-Linie die Investitionsquote. Pendeln die Kurse in einem Seitwärtsmarkt um die 200-Tage-Linie, dann müssen Sie auch viele kleine Verluste akzeptieren – allerdings bei geringer Investitionsquote. Dies ist der Preis dafür, dass Sie nach einer gewissen Zeit auch tatsächlich beim großen Trend dabei sein werden. Die Alternative:

Sie orientieren sich an unserem Focus-Trading. Hier beziehen wir gerade in den schwierigen Seitwärtsphasen auch chart- und markttechnische Aspekte in unsere Analysen mit ein. Das kann dann bedeuten, dass wir eine zeitlang in einem Markt gar nicht investiert sind. So wie das zum Beispiel aktuell beim deutschen Leitindex Dax der Fall ist. Das Barometer bewegt sich bereits seit Wochen in einem sehr engen Band von ±3% im Bereich der 200-Tage-Linie hin und her. Da gibt es für Trendfolger wenig zu verdienen. Daher haben wir auf Basis der Charttechnik eine neutrale Zone definiert. Solange sich der Dax innerhalb dieser Schiebezone befindet, bleiben wir neutral. Sie sehen:

Folgen Sie konsequent Ihrer Strategie

Wenn Sie sich an einer nachweisbar erfolgreichen Strategie wie der 200-Tage-Linie orientieren, dann vermeiden Sie die psychologischen Fallen, die in aller Regel sehr teuer sind. Damit werden Sie von Zeit zu Zeit auch kleinere Durststrecken durchstehen müssen, aber auf längere Sicht verdienen Sie damit an der Börse gutes Geld.

Viel Erfolg beim Trading

Rudolf Wittmer
Chefredakteur
Trendbrief

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Platz: 30
Unternehmen: BMW
Von 88,81auf 85,50 Euro
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