Dax 10666.0 1.45%
MDax 20762.0 1.03%
TecDax 1700.5 0.86%
BCDI 128.89 0.11%
Dow Jones 19250.0 0.47%
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Kolumne16:59 07.03.16

Börsenexperte und Autor Christian Lukas

Über die Wahrnehmung der Wirtschaft

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

es kommt eine wirtschaftliche Katastrophe auf uns zu. Europa zerbricht an der Frage der Flüchtlingsunterbringung. Gleichzeitig werden die überschuldeten EU-Staaten zahlungsunfähig. Das bedeutet, die deutschen Steuerzahler müssen für die Schulden anderer Staaten aufkommen. Chinas Wirtschaft ist nur noch eine Spekulationsblase, die zwangsläufig platzen wird. Die Frühindikatoren der US-Wirtschaft signalisieren es schon lange, das Wachstum in Amerika nimmt immer weiter ab.

Bei der Aufzählung kann man immer weiter ins Detail gehen, und beliebig neue Horrorszenarien aufbauen. Jetzt mal im Ernst: Das ist doch völlig übertrieben!

Besonders wir Börsianer sollten uns von Zeit zu Zeit zurücklehnen, und die eigenen Gedanken und Gefühle überprüfen. Stimmt das Gefühlte mit der Realität überein? Wirtschaftliche Entwicklungen verlaufen stets auf- und abwärts. Das ist absolut identisch mit Aktienkursen. Lediglich die Bewegungsgeschwindigkeit ist in der Ökonomie langsamer. Konsequenterweise geht es nicht nur aufwärts, sondern auch abwärts. Aber bitte doch nicht im Sturzflug.Tatsächlich ist die wirtschaftliche Situation in Wirklichkeit besser als es die Medien suggerieren.

Experten irren sich oft

Der Psychologe David Danning hat 2012 in einem wissenschaftlichen Artikel die These aufgestellt, dass die Experten mit dem größten Selbstvertrauen in der Realität am schlechtesten mit ihren Prognosen abschneiden. Ursache dafür ist ein übersteigertes Selbstvertrauen. Je größer das Ego, desto schwerer ist das Eingeständnis von Fehlern.
In der Welt des Tradings sind das „tödliche“ Eigenschaften. Ein sturer und eingebildeter Börsenexperte würde nämlich Verlustpositionen zu lange halten. Möglicherweise so lange, bis das Kapital aufgebraucht ist. Je mehr Wissen ein Experte hat, desto schwieriger wird seine Entscheidung. Sein hohes Wissen führt nämlich dazu, dass die Anzahl seiner Entscheidungskriterien deutlich ansteigt.

Eine Volkswirtschaft ist ein komplexes und sich ständig wandelndes System. Gehen Sie nicht davon aus, dass alles vorhersehbar ist. Der Börsenstart in 2016 war ziemlich miserabel. Das heißt aber noch lange nicht, dass es 2016 eine Baisse geben wird. Also wundern Sie sich nicht, wenn der Dax noch in diesem Jahr 13000 Punkte erreicht.
Top-Börsengewinne wünscht Ihnen

Christian Lukas
Chefredakteur
Dax-Hebel-Trading


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Performance Dax-Aktien 3. Quartal 2016

Platz: 30
Unternehmen: E.ON
Von 9,10 auf 6,30 Euro
Performance: -30,77%

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